Lebkuchenherzen. Foto: Barbara Duna
Lebkuchenherzen. Foto: Barbara Duna

Neue Impulse für die Ansbacher Mess

„Mit neuem Konzept, weiteren Ausstellern und neuem Veranstaltungsort wollen wir wieder mehr Interesse für die Ansbacher Mess wecken und auch neue Kunden anlocken“, erläutert Oberbürgermeisterin Carda Seidel in einer Pressemitteilung. „Wir waren bereits seit einiger Zeit im Austausch mit den Fieranten, haben deren Wünsche und Anregungen aufgenommen und zudem auch einen Blick auf andere Märkte geworfen.“ Daraus habe man dann die neue Konzeption entwickelt.

Die Mess aufzugeben, sei keine Option gewesen, denn diese habe eine lange Tradition und sei aus Ansbach nicht wegzudenken. Mit den Neuerungen habe der Markt eine gute Chance wieder richtig lebendig zu werden, so Seidel.

Neuer Standort und nur zweimal im Jahr

Geplant sei der Umzug der Mess auf den Martin-Luther- Platz. Ab Herbst finde diese dann dort statt. „Damit erfüllen wir auch einen langgehegten Wunsch aller Beteiligten“, ergänzt die OB. Bereits vor einigen Jahren sei die Mess weiter ins Herz der Stadt umgezogen und hat bis dato ihren Standort auf dem Johann-Sebastian-Bach- Platz und dem Montgelas-Platz. Leider habe man dort Anfragen weiterer Händler, die gerne nach Ansbach kommen wollten, aus Platzgründen nicht berücksichtigen können. Dies sei nun möglich. Auch dies sei ein Grund für den Umzug auf den Martin-Luther-Platz. Zudem werde die Mess auf Wunsch der Fieranten nur noch zweimal pro Jahr stattfinden, nämlich im Frühjahr und Herbst und dann jeweils an zwei Tagen, nämlich Donnerstag und Freitag.

Die erste „neue“ Herbst-Mess sei für den 17. und 18. September 2020 vorgesehen. Künftig orientiere man sich im Herbst, am kalendarischen Herbstanfang und nutze hier jeweils den Donnerstag und Freitag davor. Die Mai-Mess werde jeweils auf Donnerstag und Freitag vor dem Muttertag terminiert.

Mai-Mess 2020 noch nicht sicher

In Anbetracht der Corona-Pandemie sei bisher noch nicht klar, ob die Mai-Mess, eigentlich geplant vom 11. bis 14. Mai 2020, stattfinden könne, erläutert der zuständige Referent Udo Kleinlein.

Interessierte Händler, die auch nach Ansbach kommen möchten, bittet die Stadt sich im Amt für Bürgerservice unter der Telefonnummer 0981/51-461 melden.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Stadt Ansbach.

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