Jogging. Symbolfoto: Pascal Höfig
Jogging. Symbolfoto: Pascal Höfig

Abnehmen mit Fitness-Tracker: Wie funktioniert’s?

Die Zahlen für Deutschland sind erschreckend: 50 Prozent aller Deutschen werden als übergewichtig eingestuft, 20 Prozent von ihnen sogar als fettleibig. Doch was kann man dagegen tun und woher kommen diese schockierenden Zahlen?

BMI als zuverlässiges Maß?

Statistiken dieser Art werden mithilfe des Body Maß Index, kurz BMI, durchgeführt. Forscher und Sportler sind sich inzwischen zwar einig, dass der Index nicht immer als zuverlässiges Maß angesehen werden soll. Doch die Zahlen sind sehr erschreckend. Der BMI wird deshalb kritisiert, weil er Faktoren wie Gewicht der Knochen und Muskelmasse nicht mit einbezieht. Ein Sportler, welcher sehr viel Muskelmasse besitzt, ist schwerer und könnte deshalb trotzdem als fettleibig eingeschätzt werden. Diese Tatsache ändert jedoch nichts daran, dass viele Menschen übergewichtig sind und oft nicht wissen, wie sie ihrem Gewicht den Kampf ansagen können.

Ist ein Fitness-Tracker die Lösung?

Tatsächlich wird immer öfter zu einem Fitness-Tracker geraten, welcher sowohl in Elektronikfachgeschäften als auch in Sportgeschäften erworben werden kann. Die sogenannten Fitnessuhren kann man ganz leicht anstelle einer herkömmlichen Armbanduhr tragen. Die meisten Modelle verbinden sich direkt mit einer App, sodass man auch die aktuellen Aktivitäten über das Smartphone verfolgen kann. Hier ist zunächst eine Einrichtung mit allen persönlichen Daten wie Gewicht, Geschlecht und Alter erforderlich. Nur dann kann der Tracker zuverlässige Ergebnisse liefern. Doch wie kann ein Tracker helfen? Viele Menschen können selbst kaum einschätzen, wie der persönliche Alltag aussieht.

Kann man mit einem Fitness-Tracker abnehmen?

Natürlich nimmt man nicht automatisch ab, nur weil man ein Fitnessarmband trägt, denn dazu gehört etwas mehr. Besitzt man jedoch einen gut ausgestatteten Fitness-Tracker, wird es vielen Menschen häufig schnell bewusst, wie wenig sie sich am Tag doch bewegen. Dieser liefert nämlich exakte Daten darüber, wie viele Schritte gelaufen und Kalorien am Tag verbrannt wurden. Das schafft Motivation, mehr Bewegung in den Alltag zu bringen.

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Wer aber effektiv Gewicht verlieren möchte – und das nachhaltig – muss seine Ernährung umstellen. Sportliche Aktivität reicht in vielen Fällen nicht aus, um das Wunschgewicht zu erreichen. Oft gibt es direkt über die Apps der Fitnessuhren auch die Möglichkeit, Kalorien zu zählen. Das erscheint zunächst mühselig, kann aber durchaus sinnvoll sein. Für den Abnehmerfolg ist es unerlässlich, weniger Kalorien aufzunehmen als man benötigt.

Was macht eine gute Fitnessuhr aus?

Die Nutzung eines Trackers klingt zunächst vielversprechend, doch was macht eine gute Fitnessuhr wirklich aus? Bereits bei der Größe gibt es Unterschiede. Es gibt schmalere Modelle, welche am Handgelenk kaum auffallen, dafür aber auch nicht über eine digitale Anzeige verfügen. Im Gegensatz dazu gibt es Modelle, welche eher einer Smartwatch ähneln. Wichtig ist bei jedem Tracker, dass dieser durchgängig die Herzfrequenz aufzeichnet und mithilfe dieser Werte sowie der persönlichen Angaben Daten erhebt. Der Tracker sollte zudem nicht nur technisch gut funktionieren, sondern auch angenehm am Handgelenk liegen und dort nicht stören. Man sollte Folgendes beim Kauf beachten:

  • Wie lange hält der Akku und wie lange dauern die Ladezeiten?
  • Was für Daten zeichnet der Tracker auf? (Kalorien, Herzfrequenz, aktive Minuten, Sporteinheiten, Anzahl der Schritte etc.)
  • Soll der Tracker wasserdicht sein und auch im Wasser getragen werden sowie allen Wetterbedingungen standhalten?
  • Soll der Tracker über ein eigenes GPS für Sporteinheiten verfügen und auch den Schlaf analysieren?

Für wen sind die Tracker noch interessant?

Fitness oder Activity-Tracker sind nicht nur für Personen interessant, welche abnehmen möchten, sondern auch für Menschen, welche sportlich aktiv sind und ihre Aktivtäten überwachen möchten. Umgekehrt funktioniert ein Tracker natürlich auch, wenn man zunehmen möchte. Gerade bei Sportlern sind Fitnessuhren durchaus sehr beliebt. Das eigene Training kann so sehr gut nachvollzogen und Verbesserungen der eigenen sportlichen Ergebnisse können langfristig beobachtet werden. Auch während eines Laufes erhält man Informationen über gelaufene Kilometer, vergangene Zeit und Herzfrequenzzonen.

Gutes Basismodell wählen

Egal, ob man abnehmen, zunehmen, sportliche Aktivitäten messen oder nur ein besseres Körpergefühl bekommen möchte, ein Fitness-Tracker ist eine gute Wahl. „Meistens macht es jedoch eher Sinn, ein gutes Basis Modell als Fitness-Tracker zu wählen, anstatt auf teuren Schnickschnack zu setzen, welcher viel Akku verbraucht. Die Genauigkeit und Ausstattung der Modelle sind oftmals auch bei günstigem Preis zufriedenstellend“, so Mariella Wendel von Home&Smart.

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