Kreativer Protest der Anwohner in der Rosenbadstraße. Foto: Die Grünen
Kreativer Protest der Anwohner in der Rosenbadstraße. Foto: Die Grünen

Antrag der Grünen Ansbach: Weniger Parkplätze – mehr Grün

Mehr Grün, mehr Natur und mehr tun für die Umwelt – das fordern viele Umweltaktivisten. Nun stellt die Stadtratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen zum Bauausschuss am 20.04.20 einen Antrag, der die Schaffung von begrünten Freiräumen in der Ansbacher Innenstadt sowie den Ortsteilen voranbringen soll. Laut einer Pressemitteilung beziehen sie sich dabei auf die Vorgaben des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK), das am 26.02.2019 vom Stadtrat beschlossen wurde.

Antrag: Innenstadtgrün statt Parkplatzsuchverkehr

  1. Wir beantragen die Auflösung des Anwohnerparkplatzes Rosenbad-/Rosenstraße, sowie die Umgestaltung des Platzes mit Grün.
  2. Des Weiteren wird die Verwaltung beauftragt, die Erstellung des im ISEK aufgeführten „Freiraumentwicklungskonzepts Gesamtstadt“ (Impulsprojekt G 2) zügig in Angriff zu nehmen und somit weitere Standpunkte im Innenstadtbereich sowie den Ortsteilen vorzuschlagen.

So lauten die zwei Antragspunkte der Grünen zum Bauausschuss am 20.04.2020. Sie begründen ihren Antrag unter anderem mit dem regelmäßigen Parkplatzsuchverkehr, der sowohl Anwohner als auch Sommergäste störe und gefährde. Zudem verweist die Partei auf die Innenstadtbegrünung, die im ISEK getroffen wurde. Sie sehen in der Begrünung vom Anwohnerparkplatz in der Rosenbadstraße die Möglichkeit, auf einfachem Weg das Stadtklima aufzuwerten. Wie wir bereits berichtet haben, fand am 20.09.19 der sogenannte Park(ing)day statt, bei dem Anwohner kreativ gezeigt haben, dass bei verschiedenen Parkplätzen, darunter auch die in der Rosenbadstraße, Handlungsbedarf herrsche.

Besseres Stadtklima

Als Begründung für ihren Antrag nehmen die Grünen eine Leitlinie aus ISEK zur Hand. Demnach soll der öffentliche Raum durch Begrünung und Gestaltung von Flächen und Plätzen den Menschen zurückgegeben werden (ISEK Leitlinien 5, 9 und 10 ab S.139). „Plätze sollen zu Orten für einen konsumfreien Aufenthalt und zur Begegnung der Generationen werden und durch ihre Begrünung positiv zum Stadtklima beitragen. Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept schlägt z.B. die Umsetzung langfristiger Projekte zur Freiraumgestaltung und der Grünstrukturen vor. (Handlungsfeld G2)“, erklärt die Partei in der Pressemitteilung. Sie sehen in der Umgestaltung der Rosenbadstraße den ersten kleinen Schritt in die richtige Richtung.

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