Feuerwehr. Symbolfoto: Pascal Höfig
Feuerwehr. Symbolfoto: Pascal Höfig

Stadt ziehlt Bilanz zu Sturmtief „Sabine“

Sturmtief „Sabine“ hat auch in Ansbach bleibenden Eindruck hinterlassen und die Einsatzkräfte seit Sonntag in Atem gehalten. Im Leitstellenbereich Ansbach kam es bis Montagnacht zu 350 sturmbedingten Einsätzen, 56 davon entfielen auf das Stadtgebiet und damit auf die Feuerwehr Ansbach sowie die umliegenden Ortsteilwehren, so die Stadt in einer Pressemitteilung. Ein Großteil der Einsätze bezog sich dabei auf umgestürzte Bäume, herabgefallene Äste und beschädigte Dächer.

Stromausfall in Deßmannsdorf

Größte Auswirkungen in der Region hatte das Sturmtief in Deßmannsdorf. Der Ort war aufgrund eines beschädigten Trafohäuschens vom Stromnetz abgeschnitten. Zur Überbrückung wird der Ortsteil derzeit durch die Stadtwerke Ansbach über einen Generator mit Strom versorgt. Laut dem Versorger soll die Wiederherstellung der ursprünglichen Stromversorgung heute am 11. Februar erfolgen. Auswirkungen hat das Wetter auch noch heute und morgen auf den Waldfriedhof. Dieser bleibt aus Sicherheitsgründen und aufgrund von Aufräumarbeiten noch bis einschließlich Mittwoch, 12. Februar, geschlossen.

Großer Dank an Hilfskräfte

Oberbürgermeisterin Carda Seidel stellte in ihrem Dank an alle Kräfte der Feuerwehren, die Führungsgruppe Katastrophenschutz, die Integrierten Leitstelle und das Betriebsamt deren besonderes Engagement heraus. So waren Mitglieder fast aller Ansbacher Feuerwehren im Einsatz und leisteten wertvolle Unterstützung für die Bürgerinnen und Bürger. Die Integrierte Leitstelle war zum großen Teil dreifach besetzt, um die unzähligen Notrufe und Alarmierungen zu bewältigen. Die Mitglieder der Führungsgruppe Katastrophenschutz waren über mehrere Tage aktiv bzw. standen in Bereitschaft. Ausdrücklich dankte die OB auch dem Betriebsamt, das seit Montag mit der Behebung der Sturmschäden, wie der Beseitigung von abgebrochenen Ästen bis zu umgestürzten Bäumen sowie der Wiederauf- stellung bzw. Reparatur von Verkehrsschildern und Bauzäunen beschäftigt ist.

Kulanzregelung bei der Müllabholung

Bereits am Sonntag wurde aus Sicherheitsgründen durch die Stadt Ansbach der Hinweis ausgegeben, Mülltonnen und Gelbe Säcke nicht zur Abholung durch die Müllabfuhr herauszustellen. Für alle hiervon betroffenen Bürgerinnen und Bürger wird nun die einmalige Möglichkeit gewährt, den Zusatzmüll in einem geeigneten Müllsack bei der Leerung in 14 Tagen (Rosenmontag) bereitzustellen.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Stadt Ansbach.

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