Symbolbild Krankenwagen. Foto: Pascal Höfig.
Symbolbild Krankenwagen. Foto: Pascal Höfig.

Verkehrsunfall mit einer lebensgefährlich verletzten Person

Am Mittwochabend wurde bei einem Verkehrsunfall, der sich zwischen Neunstetten und Herrieden ereignete, bei dem eine Person leicht, eine Person schwer und eine weitere lebensgefährlich verletzt. Gegen 18.20 Uhr fuhr eine 19-Jährige mit ihrem Pkw auf der Staatsstraße, aus Richtung Herrieden kommend, in die Zufahrt zum Sportplatz bei Neunstetten ein, um zu wenden. Hierfür fuhr sie wieder rückwärts in die Staatsstraße ein, um anschließend in Richtung Herrieden wegzufahren. Allerdings hatte sie den aus Richtung Neunstetten kommenden Pkw einer 61-jährigen Frau übersehen.

18-jährige Beifahrerin schwebt in Lebensgefahr

Da die jüngere Frau mit ihrem Pkw unmittelbar vor dem bereits auf der Staatsstraße befindlichen Fahrzeug der älteren Dame einfuhr, gelang dieser nicht mehr ihren Pkw rechtzeitig abzubremsen oder auszuweichen, weshalb sie frontal in die Fahrerseite des querstehenden Pkw der 19-Jährigen prallte. Durch den Aufprall wurden die 61-jährige Fahrerin leicht und die 19-jährige Unfallverursacherin schwer verletzt. Die 18- jährige Beifahrerin des rückwärts in die Staatsstraße einfahrenden Pkw wurde hingegen so schwer verletzt, dass derzeit noch akute Lebensgefahr besteht. An beiden Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden in Höhe von ca. 9.000 €.

Zur endgültigen Klärung des Sachverhaltes wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft ein Gutachter hinzugezogen und die beiden Fahrzeuge wurde einstweilig sichergestellt. Zur Bergung der zum Teil eingeklemmten Personen sowie zur großräumigen Verkehrsabsperrungen waren Kräfte der Feuerwehren Herrieden, Aurach und Neunstetten eingesetzt.

Der Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Feuchtwangen.

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