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Christbaum. Foto: Pascal Höfig
Mehr Hilfe an Weihnachten. Foto: Pascal Höfig

Weihnachtsaktion „Bürger in Not“

Auch in diesem Jahr lädt Oberbürgermeisterin Carda Seidel Ansbacher Bürgerinnen und Bürger, die sich unverschuldet in einer finanziellen Notlage befinden, zur Weihnachtsaktion „Bürger in Not“ und „Kinder in Not“ ein. Die Aktion findet am Donnerstag, den 19. Dezember 2019, ab 9 Uhr im Onoldiasaal statt.

Mehr Unterstützung an Weihnachten

„Trotz des Wohlstands gibt es in unserer Gesellschaft auch Armut und finanzielle Not“, so die Oberbürgermeisterin. „Zu Weihnachten wollen wir Menschen, die unverschuldet in Not geraten sind, finanziell unterstützen. So gelingt es uns zumindest kurzfristig die Not ein wenig zu lindern. Insbesondere den betroffenen Kindern möchten wir eine kleine Freude zu Weihnachten bereiten oder für ein schönes Weihnachtsessen sorgen.“ Teilnehmer an der Weihnachtsaktion bittet die Stadt, die entsprechenden Einkommens- und Vermögensnachweise mitzubringen. Personen aus dem Kreis der Flüchtlinge erhalten, so die Stadt in ihrer Pressemitteilung, keine Zuwendungen, da sie über die gewährten Leistungen im Rahmen der gesetzlichen Regelungen umfassend versorgt würden. Zudem bittet die Stadt darum, Personen mit Kindern und Gehbehinderung während der Aktion den Vortritt zu lassen.

Große Hilfsbereitschaft

Im Rahmen der Weihnachtsaktion wurden im Jahr 2018 über 8.100 Euro ausgeschüttet. „Möglich wird die Weihnachtsaktion dank Spenden, beispielsweise beim Neujahrsempfang der Stadt, sowie von Unternehmen und Einzelpersonen“ erklärt der Finanzreferent Christian Jakobs. Die Spenden kommen direkt dem Adressatenkreis, nämlich einheimischen bedürftigen Personen zugute. Die beiden Fonds „Bürger in Not“ und „Kinder in Not“ helfen zudem bei drohender Obdachlosigkeit oder angedrohten Stromsperren und unterstützen Kinder bei möglichen Schulaktivitäten, die etwas Geld kosten. Auch die Überbrückung verschiedenster Notlagen wurde durch den Fond vorgenommen, wie bei Brandgeschädigten.

Neben der Weihnachtsaktion der Stadt gibt es in Ansbach zahlreiche soziale Unterstützungsangebote, wie die Wärmestube, die Tafeln oder viele kirchliche Aktivitäten. „Diese Angebote werden vor allem dank vorbildlich engagierten Ehrenamtlichen möglich“, freut sich Seidel über das Engagement. Allerdings ersetze dies nicht die Hilfsbereitschaft des Einzelnen. „Wichtig ist es, mit offenen Augen die Armut im direkten Umfeld wahrzunehmen und nach eigenen Möglichkeiten den Menschen zu helfen, denen es nicht so gut geht“, so Seidel. „Und das nicht nur vor Weihnachten.“

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Stadt Ansbach.

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