Symbolbild Demonstration: Pascal Höfig
Symbolbild Demonstration: Pascal Höfig

Demonstration gegen Circus Krone in Ansbach

Am kommenden Samstag wird in Ansbach demonstriert und zwar gegen den derzeit gastierenden Circus Krone. Dem Protest der Aktionsgruppe Tierrechte Bayern werden sich laut eigenen Angaben 20 Vereine, Parteien und Initiativen anschließen. Unter dem Motto „Tiere sind keine Zirkusnummer“ ziehen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Samstag, den 26.10. ab 13.30 Uhr von der Maschinenbauschule bis vor den Eingang des Circus Krone auf dem Messegelände. Es kommt unter anderem zu zeitweisen Straßensperrungen für den Verkehr auf der Eyberstraße und Residenzstraße.

Unterstützung von Vereinen, Parteien & Co.

Dem Protestmarsch mit Trommeln, Trillerpfeifen, Musik, Bannern und Transparenten schließt sich eine Kundgebung auf dem Martin-Luther-Parkplatz an. Als Gastredner werden, laut dem Veranstalter, Vertreter aus Politik und Tierschutz erwartet. Im Anschluss bewegt sich der Demonstrationszug bis vor den Eingang des Circus Krone auf dem Messegelände. An der Protestaktion beteiligen sich unter anderem die Grüne Jugend Ansbach, der Grüne Ortsverein Ansbach, die ÖDP Ansbach, die Offene Linke Ansbach, das Bunte Bündnis Ansbach, Menschen für Tierrechte Nürnberg, die Piratenpartei Ansbach Weißenburg-Gunzenhausen und ARIWA.

Die Tierrechtsorganisation PETA hat zudem eine Großflächenwerbung vor dem Zirkuseingang am Messeplatz geschaltet. Im Vorfeld der Demonstration hätten sich, so die Aktionsgruppe, zahlreiche Prominente solidarisch gezeigt und würden die Demonstration gegen den Circus Krone mit Videobotschaften und schriftlichen Zitaten unterstützen. Darunter der Influencer und YouTuber Jonas Ems (rund 3 Millionen Abonnenten), Influencerin Lisa Sophie Laurent, Journalistin Hilal Sezgin, Fernsehmoderator Florian Weiss und Starvisagist Armin Morbach.

Einsatz für Tiere

In Zirkussen führen Tiere laut der Aktionsgruppe Tierrechte Bayern ein entbehrungsreiches Leben – auch bei Circus Krone. Ständige Transporte, kleine Gehege, mangelnder Auslauf, fehlende Abwechslung und eine unnatürliche Dressur würden laut den Veranstaltern eine artgerechte Haltung unmöglich machen. Seitens der Gruppe heißt es: „Gerade Wildtiere sollen unter diesen Bedingungen leiden. Der Bundesrat, die Agrarminister aller Bundesländer sowie zahlreiche Wissenschaftler, Biologen und Institutionen fordern daher seit Jahren ein Wildtierverbot. Deutschland soll in diesem Bereich sein Staatsziel Tierschutz verfehlen und bildet damit für viele ein trauriges Schlusslicht. Über 20 Länder Europas haben bereits bestimmte, alle oder wildlebende Arten in Zirkussen verboten. Mit einer fehlenden bundesweiten Regelung soll die Regierung zudem ihre Kommunen im Stich lassen, die, wie Ansbach, kommunale Verbote umsetzen möchten.“

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Aktionsgruppe Tierrechte Bayern.

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