EDEKA. Foto: Manuel Kraus.
Der Supermarkt EDEKA. Foto: Manuel Kraus.

Edeka eröffnet Bio Markt – auch cool für Ansbach?

Die Nachfrage nach Lebensmitteln mit guter Qualität und aus Bio-Anbau steigt stetig und auch das Angebot wird immer größer: nicht nur Supermärkte besitzen eine große Auswahl an regionalen Bio-Produkten, immer öfter gibt es Unverpacktläden und sogar Bio-Fachmärkte. Auch EDEKA führt jetzt eigene Bio-Märkte. Eine zweite Filiale hat nun neben Hamburg gar nicht weit auch in Dinkelsbühl in Mittelfranken eröffnet. Wie wäre es mit solch einer Filiale in Ansbach?

Eine Filiale in Franken

Am 10.10. öffneten zwei Filialen von „Naturkind“ ihre Pforten – ein Ableger des Supermarkt-Riesen EDEKA, welcher damit auch ins Bio-Geschäft einsteigt. Diese sind laut Tagesspiegel kleiner als die üblichen EDEKA-Supermärkte und beherbergen bis zu 7.000 Produkte, die ausschließlich bio-zertifiziert sind – und macht damit anderen Biomärkten Konkurrenz.

Neben abgepackten Lebensmitteln gibt es auch einen Unverpackt-Bereich, in dem mit eigenen Gefäßen Mehl, Nudeln, Samen und Co. grammgenau abgefüllt werden können. Dieses nachhaltige Konzept findet sich aber auch in der Obst- und Gemüseabteilung und der Frischetheke wieder, wo ebenfalls eigene Verpackungsmaterialen mitgebracht werden dürfen. Ein Kinderbereich und ein Bio-Café sollen hierbei das Einkaufserlebnis komplett machen.

Das Sortiment

Regional und bio – diese Merkmale weisen alle Produkte auf, und das laut Naturkind in einer besonders großen Vielfalt. Die Frischetheke bietet so nicht nur Fleisch und Käse an, sondern auch vegetarische und vegane Alternativen. Die Transportwege sollen für alle Produkte so kurz wie möglich sein, weshalb es viele Lebensmittel direkt aus der Nachbarschaft gibt: Bauer, Bäcker, Metzger und auch Kaffeeröster. Außerdem gibt es mit dem Unverpackt-Konzept die Möglichkeit, nachhaltig auf Verpackungsmüll zu verzichten.

Baumpflanzkarte

Doch nicht nur mit dem Sortiment und dem Mehrweg-System möchte „Naturkind“ Nachhaltigkeit unterstützen, die Kunden können mit ihren Einkäufen was für die Umwelt tun, so wirbt der Bio-Fachmarkt mit einer „Baumpflanz-Karte“ – eine Art „Bonusheft“, bei der ab zehn Einkäufen zu je mindestens 10€ ein Baum gepflanzt wird.

 Auch eine Idee für Ansbach?

Läden mit nachhaltigen Konzepten gibt es immer öfter: Unverpacktläden, Bio-Märkte und auch Alternative Menstruations-Läden machen vermehrt die Runde. Was hältst du von der Idee eines Naturkind-Biofachmarktes in Ansbach? Würdest du es cool finden, wenn auch hier eine Filiale aufmachen würde?

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