Stadtrat Boris-André Meyer (links) mit Ansbacher Skatern in der Halfpipe. Foto: OLA

Stadt streicht Sanierung Skaterplatz – Kritik der Offenen Linken

„Die Streichung des Skaterplatzes ist ein weiterer Schlag ins Gesicht der Ansbacher Jugend“, erklärt die Stadtratsfraktion der Offenen Linken Ansbach (OLA). Stadtjugendring und Jugendrat setzten sich seit Jahren für eine moderne Anlage ein. Der Stadtrat hatte den Aus- oder Neubau bei den letztjährigen Haushaltsberatungen beschlossen. Seitdem arbeite die Interessensgemeinschaft (IG) Skaterplatz gemeinsam mit Bau- und Sportverwaltung die Umsetzung aus; die Vorplanungen seien bereits weit gediehen. „Die IG fühlte sich gut integriert und in den Planungsprozess eingebunden. Dieses Vertrauen wurde jetzt ohne Vorwarnung zerstört.“

„Stadt droht Glaubwürdigkeit zu verlieren“

„Die Stadt droht jegliche Glaubwürdigkeit bei der jungen Generation zu verlieren“, warnt OLA-Fraktionsvorsitzender Boris-André Meyer. Denn auch andere Vorschläge von jungen Ansbachern, etwa für einen Grillplatz oder für die Weiterentwicklung des Jugendzentrums, würden abgebügelt und ausgesessen. Entsprechende Anträge des Jugendrats legte Oberbürgermeisterin Carda Seidel dem Stadtrat nicht einmal zur Beratung vor.

„Korrigieren Sie diesen Haushaltsentwurf“, fordert die OLA Seidel auf. Die OLA-Fraktion werde die Wiedereinstellung der Mittel für den Skaterplatz und für weitere Belange der Ansbacher Jugend beantragen. „Die anderen Fraktionen sind herzlich eingeladen, ebenfalls ein deutliches Signal für das junge Ansbach zu setzten.“

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Offenen Linken Ansbach. 

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