Symbolfoto Arzt. Foto: Pascal Höfig
Symbolfoto Arzt. Foto: Pascal Höfig

Ärztemangel in Bayern: Einführung einer Landarztqoute beschlossen

„Wieder ein Ergebnis des Koalitionsvertrages umgesetzt,“ freut sich der Landtagsabgeordnete der FREIEN WÄHLER, Prof. (Univ. Lima) Dr. Peter Bauer. Ab dem Wintersemester 2020/21 wird die Landarztqoute in Bayern eingeführt.

Reservierte Medizinstudienplätze

Das heißt konkret, dass bis zu 5,8 Prozent aller an bayerischen Fakultäten pro Wintersemester zur Verfügung stehenden Medizinstudienplätze vorab für Studienbewerberinnen und -bewerber reserviert werden, die ein besonderes Interesse an der hausärztlichen Tätigkeit im ländlichen Raum bekunden. Dr. Bauer, der inzwischen Patienten- und Pflegebeauftragter der Bayerischen Staatsregierung ist, hatte sich damals als stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion von Anfang an bei den Koalitionsverhandlungen dafür eingesetzt.

„In Bayern gibt es viele von Unterversorgung bedrohte Gebiete“, so Dr. Bauer, „die Landarztqoute ist eine geeignete Maßnahme jungen Menschen die Möglichkeit eines Medizinstudiums zu eröffnen und sie im Anschluss an das Studium für eine Tätigkeit in ländlichen Regionen zu gewinnen, unterstreicht der Politiker. Die jungen angehenden Ärztinnen und Ärzte verpflichten sich nach Abschluss des erfolgreichen Studiums und der Weiterbildung eine hausärztliche Tätigkeit in Bayern aufzunehmen sowie diese für eine Dauer von zehn Jahren ebenfalls vollständig und ausschließlich in bayerischen Bedarfsgebeiten auszuüben. Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) übernimmt als zuständige Stelle das Verfahren der Bewerbung. Auch das begrüßt Dr. Bauer, der sich erst kürzlich mit dessen Präsidenten Dr. Andreas Zapf getroffen hatte.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Fraktion FREIE WÄHLER im Bayerischen Landtag.

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