Schon letztes Jahr gab es illegale Sammelaufrufe. Foto: Felix Flaneur.
Schon letztes Jahr gab es illegale Sammelaufrufe. Foto: Felix Flaneur.

Warnung vor illegalen Sammlungen

Im Landkreis Ansbach wird zunehmend via Handzettel für illegale Sammlungen geworben. Das Landratsamt Ansbach bittet die Bürgerinnen und Bürger sich nicht an solchen dubiosen Sammlungen zu beteiligen. Illegale Sammler arbeiten gewinnorientiert und nehmen nur mit, was für sie von Nutzen ist. Der Rest wird entweder nicht mitgenommen oder illegal am Straßenrand, auf Parkplätzen oder im Wald abgelagert. Neben eventuellen Umweltproblemen fallen für die Entsorgung dieser Abfälle Kosten an, die die Allgemeinheit zu tragen hat.

Als wohltätige Aktion getarnt

Die Sammlungen werden oft als wohltätige Aktion ausgewiesen, um durch Mitleid höheren Profit zu erzielen. Darüber hinaus ist eine umweltgerechte und legale Verwertung nicht gewährleistet. Der Landkreis Ansbach bietet für eine Vielzahl der in den Flyern genannten Stoffe bzw. Gegenstände (z.B. Elektrogeräte, Kleidung und Metall) ein kostenloses Sammelsystem an insgesamt 57 Wertstoffhöfen an. Hier können sich die Bürgerinnen und Bürger sicher sein, dass eine umweltverträgliche Verwertung stattfindet.

Bitte teilen Sie dem Landratsamt Ansbach mit, falls Angaben zu solchen Sammlungen gemacht werden können (z.B. Hinweise zum Autotyp oder Kfz-Kennzeichen eines Sammelfahrzeugs). Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Abfallrechts helfen Ihnen unter der Telefonnummer 0981/468-3213 gerne weiter oder nehmen an die E-Mail- Adresse abfallrecht@landratsamt-ansbach.de oder per Telefax an 0981/468-183219 übermittelte Handzettel zu illegalen Sammlungen gerne entgegen. Das Landratsamt wird sich dann mit der örtlich zuständigen Polizeidienststelle in Verbindung setzen. Die Strafen reichen von Ordnungswidrigkeitsanzeigen bis hin zur Einleitung eines Strafverfahrens.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Landratsamtes Ansbach.

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