Katze auf der Straße. Symbolfoto: Pascal Höfig
Katze auf der Straße. Symbolfoto: Pascal Höfig

Vergiftungserscheinungen bei Katzen

Am Freitagvormittag teilte ein aus dem Bechhofener Ortsteil Thann stammende Mann mit, dass eine seiner beiden Katzen verendet und eine andere schwer erkrankt sei. Bei der Sachverhaltsaufnahme konnte festgestellt werden, dass eine weitere Katze seines Nachbarn im gleichen Zeitraum, zwischen dem Wochenbeginn und der Wochenmitte, schwer erkrankt war. Nachdem seitens des behandelnden Tierarztes bei beiden Katzen eine Vergiftung wahrscheinlich, zumindest jedoch nicht ausgeschlossen werden konnte, gingen die beiden Mitteiler davon aus, dass das dritte Tier ebenfalls an den Folgen einer Vergiftung litt, bevor es verstarb.

Möglicherweise präparierter Köder

Untermauern konnte einer der beiden Katzenhalter diese Vermutung, dass er noch am 01.09.2019 seine später erkrankte Katze beim Fressen eines Hackfleischbällchens beobachtete, bei dem er vermutete, dass es sich um einen präparierten Köder gehandelt haben könnte.

Keine Hinweise auf Täter

Hinweise auf einen eventuellen Täter liegen derzeit nicht vor. Sollten die Katzen tatsächlich durch ausgelegte Giftköder erkrankt bzw. verendet sein, wird darauf seitens der Polizei darauf hingewiesen, dass nicht nur andere Tiere, wie z. B. Hunde, sondern auch schlimmstenfalls auch Kinder diese unbedacht zu sich nehmen könnten.

Belohnung ausgesetzt

Für Hinweise, die im vorliegenden Fall zur Ermittlung eines möglichen Täters führen könnten, haben die beiden Katzenhalter eine Belohnung in nicht unerheblicher Höhe in Aussicht gestellt.

Der Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Feuchtwangen.

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