Geld in Hand. Symbolfoto: Pascal Höfig
Geld in Hand. Symbolfoto: Pascal Höfig

Änderungen zum September 2019

Auch im September erwarten uns wieder einige gesetzliche Änderungen. Egal ob Online-Banking, ein neuer Abgastest, YouTube oder einer Niederlassungsprämie für Hebammen – jeder von uns ist in der ein oder anderen Weise davon betroffen. Damit Ihr nichts verpasst, haben wir die wichtigsten Änderungen in einer kleinen Übersicht zusammengefasst:

Mehr Sicherheit beim Online-Banking

Zum 14. September soll ein Gesetz in Kraft treten, das für ein sichereres Online-Banking sorgt, so Focus Online. Ihm Rahmen dieser Änderung wird auch die TAN-Liste iTAN abgeschafft und durch eine Zwei-Faktor-Authentifizierung ersetzt. Letztere ist zwar üblich beim Online-Banking, jedoch wird diese in Zukunft bereits zum Einloggen benötigt werden. Es reicht also nun nicht mehr, sich nur mit Benutzernamen/Kontonummer und Passwort einzuloggen, man muss in einem weiteren Schritt erneut seine Identität bestätigen. Dies könnte laut Focus Online beispielsweise durch eine mit einem Generator erzeugte chipTAN geschehen. Ohne Smartphone wird’s übrigens schwieriger, die meisten Verfahren laufen nämlich dann über eine zusätzliche App. Personen ohne Smartphone lassen sich am besten bei der Bank beraten.

Niederlassungsprämie für Hebammen in Bayern

Wenn sich Hebammen ab 1. September im Freistaat Bayern freiberuflich niederlassen, so wird dies laut Focus Online mit einer einmaligen Prämie bis zu 5000 Euro subventioniert. Dies soll Hebammen ermutigen, über einen freiberuflichen Einstieg oder Wiedereinstieg in den Beruf nachzudenken. Besonders in Großstädten, aber auch in kleineren Kommunen, zeigt sich zum Teil ein starker Mangel gerade an Nachsorgehebammen. Viele Frauen hätten Schwierigkeiten eine betreuende Hebamme für das Wochenbett und die erste Zeit mit dem Baby zu finden.

Neuer WLTP-Abgastest

Bereits vor einem Jahr wurde der WLTP-Abgastest eingeführt, der keine sonderlich positiven Konsequenzen für die Autoindustrie mit sich brachte. Zum 1. September wird dieser durch eine neuere Version ersetzt, so Focus Online. Hierfür wurden Anforderungen geändert, entfernt oder neu hinzugefügt, um dem Verbraucher mehr Transparenz beim Autokauf zu bieten. Der WLTP-Test soll besser aufzeigen, wie viel Sprit ein Auto tatsächlich verbraucht – und zwar in der Praxis und nicht nur auf dem Papier, so Focus Online abschließend.

YouTube Originals kostenlos anschauen

Was bisher nur Premium-Nutzern vorenthalten war, kann ab 24. September von jedem User genutzt werden: YouTube Original Serien und Filme kostenlos ansehen. Laut Bericht von Focus Online möchte die Videoplattform so zu ihren Wurzeln zurückkehren – der kostenlosen Bereitstellung von Videos. Nicht-Premium-Nutzer müssen hierbei jedoch mit Werbeanzeigen rechnen.

Asylleistungen

Die Leistungen für Asylbewerber werden laut Focus Online gekürzt. Grund dafür ist eine Änderung des Asylbewerberleistungsgesetzes. Laut dem Bericht sollen Kosten für Strom und Wohnungsinstandhaltung in Zukunft ausgegliedert werden. So verändern sich die verschiedenen Zahlungen:

  • Alleinerziehende und Alleinstehende, die nicht in einer Sammelunterkunft leben: 344€ statt 354€
  • Paare: 310€ statt 318€
  • Erwachsene (unter 25), die noch im Haushalt der Eltern wohnen: 275€ statt 284€
  • Jugendliche von 14 bis 17: 275€ statt 276€
  • Kinder von 6 bis 13: 268€ statt 242€
  • Kinder bis 5 Jahre: unverändert 214€

Negativzinsen für Sparer?

Am 12.September entscheidet sich, ob Sparer zukünftig mit Negativzinsen rechnen müssen. Bei der Sitzung der Europäischen Zentralbank wird entschieden, ob der Einlagezins noch weiter gesenkt wird und die Banken, die ihr Geld bei EZB lagern, dementsprechend einen höheren Strafzins als 0,4 Prozent zahlen müssen, so der Focus. Die Auswirkung könnte sein, dass Sparer, die unter 100.000 Euro besitzen, mit Negativzinsen rechnen müssen. Wie das Online-Portal weiter berichtet, würde die Bundesregierung ein Gesetz für ein Verbot von Negativ-Zinsen für „Kleinsparer“ in Erwägung ziehen.

DAZN Abo

Das Abonnement des Streaming-Dienstes DAZN steigt laut Bericht von Focus Online zum September im Preis an. Vorher kostetet es 9,99€ monatlich, nach der Erhöhung zahlt man 11,99€. Außerdem wird ein Jahresabo eingeführt, das 119,99€ kostet und so knapp 24€ Preisersparnis bietet.

Neue Starbucks Produkte

Starbucks-Fans können sich laut Focus über 19 neue Produkte der beliebten Kette im Einzelhandel freuen. Kooperationspartner ist der Lebensmittelkonzern Nestlé. Zielgruppe hierfür seien eher jüngere Verbraucher, die bereit seien, für die trendigen Getränke mehr Geld auszugeben.

FIFA 20 erscheint

Videospiel-Fans sitzen bestimmt schon auf heißen Kohlen, denn am 27. September erscheint FIFA 20. Fans von Juventus Turin müssen jedoch mit einer Enttäuschung rechnen, so Focus Online. Der Verein taucht im Spiel nur unter dem Namen „Piemonte Calcio“ auf und auch die Spielernamen des Vereins  sind noch unklar. Grund dafür ist ein exklusiver Vertrag von Juventus Turin mit dem FIFA-Konkurrenten Pro Evolution Soccer (PES 2020) – nur hier darf der Verein auch Juventus Turin heißen.

Mautzuschlag für Geschäftskunden bei DHL

Für Geschäftskunden von DHL werden ab 1. September die Listenpreise erhöht, so Focus Online. Pro Paket fällt dann ein Mautzuschlag von zehn Cent an, dies soll laut einer Pressemitteilung „deutlich gestiegene Transport- und Personalkosten“ abdecken.

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