Kindergarten Verkehrsschild. Foto: Pascal Höfig
Kindergarten Verkehrsschild. Foto: Pascal Höfig

Zahl der Kindergarten- und Krippenplätze in Ansbach wächst rasch

Steigende Geburtenzahlen und auch ein verändertes Nutzerverhalten auf Seiten der Eltern sorgen für eine wachsende Nachfrage an Kinderbetreuungsplätzen in Ansbach. So verbringen Kinder heute insgesamt mehr Jahre und auch mehr Stunden in Kinderkrippen und Kindergärten als noch vor wenigen Jahren. Um den geänderten Anforderungen und Bedürfnissen gerecht zu werden, entstanden bereits in den letzten Jahren zusätzliche Angebote zur Kinderbetreuung, insbesondere Krippenplätze. Seitens der Stadt Ansbach bildet die Kinderbetreuung einen wichtigen Investitionsschwerpunkt im Haushalt. „Ziel ist bis Ende 2020 zusammen mit den verschiedenen Trägern mehr als 200 zusätzliche Kindergarten und Krippenplätze bereitzustellen“, betont Oberbürgermeisterin Carda Seidel. „Bereits für das im September beginnende Kindergartenjahr steht ein Teil der neuen Kapazitäten für die kleinen Ansbacherinnen und Ansbacher zur Verfügung.“

Neue Plätze im Stadtgebiet

Das städtische Kinderhaus Kunterbunt bietet bereits seit Februar 2019 eine zusätzliche Gruppe mit 25 Plätzen an und zudem entsteht dort durch den Umbau des überdachten Außenbereichs weiterer Raum für 25 Mädchen und Jungen. Ab etwa Mitte September laden die „TIZ-Kids“, als Außenstelle des Kinderhauses bis zu 50 kleine Ansbacherinnen und Ansbacher ins Technologie- und Innovationszentrum auf dem Strüther Plateau ein. Im Ansbacher Osten in Pfaffengreuth schafft ein Neubau zusätzlich zum bestehenden Kindergarten „Wichtelparadies“ 15 neue Krippenplätze sowie insgesamt 50 Kindergartenplätze für zwei Gruppen. Eine Flexigruppe wurde dort bereits im vergangenen Jahr in der Turnhalle vom „Wichtelparadies“ eingerichtet.

Auch die evangelische Kirchengemeinde Meinhardswinden erweitert demnächst auf Wunsch der Eltern und der Stadtverwaltung ihr Angebot und stellt eine Flexigruppe im Mehrzweckraum des Kindergartens zur Verfügung. Kurz vor ihrem Start am 1. September steht die neue Kindergartengruppe mit 20 Plätzen ab vier Jahren des Diakoneo-Kinderhorts Ansbach bereit. In Hennenbach sorgt die Erweiterung des „Lummerlands“ ab September für 25 neue Kindergarten- und 15 neue Krippenplätze. Bereits Ende Januar hatte das Montessori-Kinderhaus in der Brauhausstraße seine Kapazitäten um eine Gruppe für 15 Kinder erweitert.

Neubauten an mehreren Standorten geplant

Doch nicht nur Erweiterungen erhöhen das Angebot an Kinderbetreuungsplätzen. Neubauten schaffen zusätzliche Angebote, wie der Kindergarten Schalkhausen, der nicht nur die bereits bestehenden Flexigruppen in der Turnhalle der Kita und im Gemeindehaus, unterbringen soll, sondern auch eine neue Krippengruppe. Bis der Neubau beim Waldorf- Kindergarten fertig ist, bietet die Einrichtung bereits ab 1. September 20 Kindergartenplätze in einer Containerlösung an. Auf dem Programm für 2021 stehen die Erweiterung des Kindergartens in Elpersdorf um eine Krippe und Flächen für die Mittagsbetreuung sowie der Neubau einer Kindertagesstätte in der Albert-Schweitzer- Straße.

„Gemeinsam mit den verschiedenen Trägern hat die Stadt Ansbach im Kindergartenjahr 2018/19 vier neue Gruppen mit insgesamt 75 Plätzen eröffnet. Für das kommende Kindergartenjahr werden gar sechs weitere Gruppen mit 115 Kindergartenplätzen und 15 zusätzlichen Krippenplätzen zur Verfügung stehen“, freut sich die Oberbürgermeisterin. Dies sei eine beachtliche Entwicklung. Mit Blick auf die kürzlich vorgestellten Prognosen einer weiterhin positiven Bevölkerungsentwicklung bis mindestens 2028/2029 müsse man jedoch die Anstrengungen bei der Schaffung von Kinderbetreuungsangeboten weiter verstärken, um den Ansprüchen junger Familien entgegenzukommen.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Stadt Ansbach.

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