Die Band IRXN mit ihren keltischen, mittelalterlichen, osteuropäischen, altbayrische und eigenen starken Melodien werden die Reitbahn am Samstag mit guter Stimmung unterhalten.
Foto: Kulturforum Ansbach e.V.
Die Band IRXN mit ihren keltischen, mittelalterlichen, osteuropäischen, altbayrische und eigenen starken Melodien werden die Reitbahn am Samstag mit guter Stimmung unterhalten. Foto: Kulturforum Ansbach e.V.

Das Ansbacher Bardentreffen – bei freiem Eintritt coole Musik genießen!

Der August neigt sich dem Ende zu und auch der Sommer zeigt sich nicht durchgehend von seiner allerbesten Seite – aber zum Ausklang des letzten Sommermonats gibt es in Ansbach musikalisch nochmal einiges zu erleben. Vom 30. August bis zum 01. September findet das Ansbacher Bardentreffen statt. Künstlern im eigenen Land Gehör und Anerkennung zukommen lassen – das ist die Idee des Festival-Begründers und Musiker Thomas Fitzthum.

Dank der Arbeit des Kulturforum Ansbach e.V., der Unterstützung der Stadt Ansbach sowie vieler Sponsoren und ehrenamtlicher Helfer, ist der Eintritt zum Fest auch in diesem Jahr wieder frei! Bei schönem Wetter findet die Veranstaltung Open-Air in der Reitbahn statt, bei schlechtem Wetter im Kunsthaus.

Das Programm

Freitag, 30. August:

Warm-Up  in Eugens Weinstube mit Thomas Fitzthum, dem Ansbacher Musikerstammtisch und weiteren Musikern

Samstag, 31. August:

Straßenmusiker-Fest (Eiscafé Doge, BrückenCenter und Buchhandlung Rupprecht):

  • Von 10 bis 15 Uhr mit Sandro und Valleri, Philipp Schiffers and the others, Tom Sylva, Blind Man’s Medicine, The Rolling Beavers, Alfons Kettler und Achim Zepter

Hauptbühne:

  • 15 Uhr: Discoschorle (Musikschule Dinkelsbühl)
  • 16:30 Uhr: WastEl Kauz
  • 18 Uhr: Muddy What!
  • 19:30 Uhr: Karin Rabhansl
  • 21:30 Uhr: IRXN
  • Nebenbühne mit Bruni Dietel, Carmen Underwater und The Elephant Circus

Sonntag, 1. September:

Hauptbühne:

  • 13 Uhr: Offene Bühne
  • 15 Uhr: Kapelle Bomhard
  • 16:30 Uhr: The Travelling Playmates

Die Künstler im Detail

Diskoschorle 

Diskoschorle ist kein Getränk sondern eine Band. Die vier Musiker Leon Büttner (Git./Voc.), Leon Dorn (Drums), Jonas Schmitt (Keys/Voc.) und Hannes Merten (Bass) stehen unter dem Synonym „Diskoschorle“ für eine tanzbare Mischung aus Funk und Fusion-Blues. Mit jeder Menge Groove übertragen die vier Jungs ihren Spaß von der Bühne auf das Publikum.In diesem Sinne,Let’s Schorl!

Wastel Kauz und die Brunnskadda

Highclass-Mundart trifft auf virtuoses Konzertgitarrenspiel. Dazu gesellen sich die Brunnskadda, Schlagwerk und Kontrabass. Ernst? Eher kritisch. Weltoffen? Hört unsere Musik. Mit Liebe? Immer und überall. Politisch korrekt? Man bemüht sich. Mit dem Drang zum Ehrlichen? Wir verstehen die Frage nicht!

Muddy What?

Die Band zeigt, dass man für Blues weder alt noch lebenssatt sein muss. Mit Fabian Spang, Ina Spang und Michi Lang haben sich junge Musiker zusammengefunden, die den Blues in moderner Form mit fesselnder Dynamik und atmosphärischer Dichte zurück auf die Bühne bringen. Die seit 2006 bestehende Münchner Band legt bekannten Traditionals von Blues-Größen wie etwa Muddy Waters oder Robert Johnson mit viel Feingefühl und Respekt ein frisches Gewand an, stellt Interpretationen neben die eigenen Kompositionen und lässt so die Grenzen zwischen altem und neuem Material zerfließen. It’s blues with a feeling!

KARIN RABHANSL

Zuletzt war Karin Rabhansl viel solo unterwegs, hat ganz allein nur mit Gitarre und ihrer Loop-Station auf Theater- und Kleinkunstbühnen gesungen. Jetzt ist die Niederbayerin wieder heiß, mit ihrer Rockband auf die Bretter zu steigen und die Verstärker ordentlich glühen zu lassen. Wer die Musikerin bislang nur als wahlweise lustige wie nachdenkliche Liedermacherin erlebt hat, wird sich wundern, wie das klingt, wenn sich die ringelbestrumpfte Niederbayerin die E-Gitarre umschnallt und geradeaus losrockt. Mit Band erklingen dieselben Lieder wie in ihrem Soloprogramm, nur eben im amtlichen Rockformat: zu viert, mit ordentlich Wumms und einem satten Pfund dahinter.

IRXN

Es treffen keltische, mittelalterliche, osteuropäische, altbayrische und eigene starke Melodien auf Texte mit Tiefgang, Ironie, Humor und Lebensfreude. Geschichten und Gedanken aus alter und neuer Zeit, die Sänger Berni meist in packenden Worten seiner bayerischen Muttersprache verfasst. IRXN weiß auch mit feurigen Instrumental-Stücken zu überraschen, die längst vergessene Zeiten wieder lebendig macht, die geradezu einladen, das Tanzbein zu schwingen. Der treibende Beat der Rhythmus-Gruppe um Drummer Axel, Gitarrist Reinhold und Bassist/Tubist Peter bildet das ideale Fundament für die verträumten Melodiebögen und die phantastischen Soli der Geigerin Trixi Weiss. Verzichten wir auf eine Stilschublade und beschreiben die energetische Bandbreite von IRXN einfach als: ‚Celtic-Bavarian Folkrock’ … und im Detail steckt noch viel mehr: Überraschendes von Folkrock über Medieval zu Punk bis Klassik.

Kapelle Bomhard

Die drei Brüder der Kapelle Bomhard – Heiner, Johannes und Georg – kommen aus Mittelfranken und spielen mit Akkordeon, Gitarre und Kontrabass fränkische Lieder. Die Texte mögen traditionell klingen, sind aber alle neu geschrieben: Mal fränkisch frech, mal poetisch. Mal eingängiger Dreigesang und mal fetzig zum tanzen. Auf jeden Fall alles handgemacht. Schon ihr erster Aufritt auf dem Edzerdla-Festival in Burgbernheim wurde ein voller Erfolg. „Eine echte Überraschung“ schreibt die Fränkische Landeszeitung. Im Herbst 2018 erschien ihr erstes Album „Herbstgalopp“.

The Traveling Playmates

Wegen des oft erstaunlichen Gleichklangs des Fränkischen und Englischen lag es für die Travelling Playmates nahe, diese extrem tanzbaren Musikstile mit dem zu Unrecht oft als wenig elegant und temperamentvoll gescholtenen Fürther Originalton zu paaren. Und siehe da, Zydeco klingt, als wäre er nie in einer anderen Sprache gesungen worden. Einflüsse aus Cajun, TexMex, Latin, Ska, Soul, Rock ́n ́Roll, Country, Surf und europäischer Volksmusik fließen unter den Händen der Playmates zum ureigenen Playmates-Sound zusammen. Neben den wunderbaren Eigenkompositionen der Travelling Playmates sind es auch die ebenso humorvollen wie ungewöhnlichen Interpretationen von Klassikern der Pop- und Rockgeschichte, die das Publikum in Begeisterung und Wahnsinn treiben.

Bernd Dittl

Bernd Dittl ist Musikant und Melodiensammler, Ergründer und Vermittler musikalischer Essenz, begeisterter Tänzer von Walzer, Schottisch, Dreher und Zwiefachem, mit der Intention seine „Kundschaft“ an alledem teilhaben zu lassen.

Carmen Underwater

Dramatisch, dynamisch und gefühlsintensiv – ihre Stimme geht unter die Haut und trifft mitten ins Herz. Carmen Underwater zieht ihre Zuhörer mit ihrer nahbaren Art in ihren Bann und räumt einen Musikpreis nach dem anderen ab, u.a. den LISTEN TO BERLIN Award und den Jurypreis beim BERLIN SONG CONTEST. Ihre lyrischen Lieder erzählen Geschichten aus den Tiefen des Menschseins und regen zum Nachdenken und Fühlen an. Es ist Musik für die Seele, eine Mischung aus Pop und Weiblichkeit, aus Stärke und Verletzlichkeit, die sie mit jedem Atemzug ausstrahlt.

The Elephant Circus

Die Elefanten sind zurück in der Manege! Und zwar aktuell als Trio mit Uli Tsitsos (Vocals, Gitarre), Todd Dernick/Tom Sylva (Bass) und Michael Szilovics (Schlagzeug). Neben etlichen Klassikern aus der mehr als zehn Jahren umfassenden Bandgeschichte wartet die Combo auch mit brandneuem Material auf. Der aktuelle Sound ist verglichen mit früheren Bandbesetzungen erdig-rockig, beinahe bluesig, in jedem Fall aber immer noch catchy und unverwechselbar elephantös. Die Songs stammen allesamtaus der Feder von Uli Tsitsos. Mit ihrem Debutalbum „The Great R ́n ́R Swindlers“ schaffte es die Band „Album der Woche“ bei Deutschlandradio Kultur zu werden. Der Bayerische Rundfunk spielt den Song „On a sunny day“ bis zum heutigen Tag regelmäßig in seinem Programm. Derselbe Track kam auch auf den begehrten „Heimatsound“ – Sampler von SONY MUSIC und dem BR.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Stadt Ansbach.

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