Skip to content
Sternschnuppe. Foto: Konstantin Winter
Sternschnuppe. Foto: Konstantin Winter

Wünsch‘ Dir was: Die Sternschnuppen-Nacht 2019

Es ist wieder soweit: In der Nacht vom 12. August auf den 13. August ist Sternschnuppen-Nacht. Dann sind 100 Sternschnuppen pro Stunde am Himmel über Ansbach zu sehen. Wie sie entstehen, von wo und wann sie am besten zu beobachten sind, wie man sie fotografiert und wie das Wetter wird, verraten wir hier.

Wie entstehen Sternschnuppen eigentlich?

Die Meteore, die für die Sternschnuppen der Perseiden sorgen, stammen vom Kometen 109P/Swift-Tuttle, der auf seiner Umlaufbahn rund 133 Jahre benötigt um die Sonne zu umrunden. Dabei verliert er Teile, die als Staubpartikel den Meteorstrom bilden – oft nicht einmal größer als ein Stecknadelkopf. Die schnellen Staubteilchen erzeugen dann Lichterscheinungen, die wir als Sternschnuppen wahrnehmen.

Sternschnuppenmonat August

Die ersten Perseiden-Meteore erscheinen bereits Ende Juli. Am 12. August flammen sie dann häufiger als im Minutentakt über dem Himmel auf. Ab Mitte August dann nimmt die Zahl der Perseiden deutlich ab.

Das kommt einem bekannt vor? Liegt daran, dass die Perseiden von Jahr zu Jahr relativ beständig sind. Im Gegensatz zu anderen Himmelskörpern, die in der Atmosphäre verglühen, sind diese Sternschnuppen berechenbar. Die Perseiden sind ein Meteorstrom, der im festen Rhythmus – im Sternschnuppenmonat August – den Weg der Erde kreuzt, und immer um den 12. August jeden Jahres ihr Maximum erreichen.

Hier sieht man sie am Besten

Den besten Blick auf die Perseiden hat man zwischen zwei und vier Uhr nachts, wenn es am dunkelsten ist. Wer am 12. August nachts nicht zusehen kann, hat auch in den Nächten davor und danach gute Chancen auf Sternschnuppen.

Die Perseiden tauchen im Sternbild Perseus auf, daher der Name. Zu dieser Jahreszeit liegt es in nordöstlicher Richtung am Himmel. Ein optimaler Ort für die Sichtung der Sternschnuppen bietet einen freien Blick dorthin und hat möglichst wenige Lichtquellen in der Umgebung. In Ansbach wären das folgende Orte:

  • Parkplatz beim ROFU
  • Spielplatz am Höhenweg in Eyb
  • Bismarkturm Ansbach
  • Kriegerdenkmal am Bocksberg

Wie fotografiert man Sternschnuppen

Unter den Sternschnuppen sind auch besonders helle Exemplare, die als Boliden oder Feuerkugeln bezeichnet werden. Wer den Meteorstrom zum Perseiden-Maximum fotografieren will, sollte eine Kamera mit einem Weitwinkelobjektiv auf ein Stativ montieren und die Langzeitbelichtung wählen. Ein Objektiv mit kurzer Brennweite sorgt dafür, dass man einen großen Ausschnitt des Himmels ablichten kann. Was wichtig ist, da man nie weiß, wo genau die nächste Sternschnuppe auftaucht. Mit einem Smartphone oder Tablet wird es schwierig, gute Bilder von Sternschnuppen zu machen.

Wettervorhersage

Was das Wetter betrifft: In der Nacht vom 12. auf den 13. August wird die Temperatur ca. bei 16 Grad Celsius mit 50% Regenwahrscheinlichkeit in Ansbach liegen. Also am Besten mit (Regen-)Jacke ausstatten, wenn man auf Sternschnuppen-Jagd geht.

Nächste Himmelsspektakel

Die Perseiden sind nicht der einzige Meteorstrom, auf den die Erde im Laufe eines Jahres trifft, aber der ergiebigste Strom. Ihr wisst schon, dass ihr die Perseiden verpassen werdet? Kein Problem, bis zum nächsten Meteorschauer muss man nur bis Oktober warten. Dann sieht man wieder gehäuft Sternschnuppen am Himmel: Anfang Oktober die Draconiden und zwei Wochen später die Orioniden.

- ANZEIGE -

AUCH INTERESSANT