Fahnder der Polizei. Symbolfoto: Pascal Höfig
Fahnder der Polizei. Symbolfoto: Pascal Höfig

Nach brutaler Schlägerei: Kripo ermittelt wegen Verdacht eines versuchten Tötungsdelikts

Wie bereits am 23.07.2019 durch die Polizeiinspektion Ansbach berichtet, ereignete sich am späten Samstagabend (20.07.2019) eine massiv geführte körperliche Auseinandersetzung in Sachsen bei Ansbach (Lkrs. Ansbach). Die Ansbacher Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts und bittet um Zeugenhinweise.

Verdacht einer versuchten Tötung

Den bisherigen Ermittlungen zufolge, reisten vier Männer (21, 36, 39 und 42 Jahre alt) mit dem Zug von Nürnberg nach Sachsen bei Ansbach. Als sich die Männer gegen 23:30 Uhr vor dem Bahnhof verabschiedeten, hielt ein bislang unbekannter Pkw (vermutlich ein dunkler Audi) vor der Gruppe. Der Beifahrer stieg aus, beschwerte sich über den Standort der vier Männer und schlug den 21-Jährigen. Der unbekannte Beifahrer stieg wieder in das Fahrzeug, welches von einer Frau gefahren wurde, und entfernte sich kurzzeitig. In dem Fahrzeug soll sich zudem ein Kleinkind, ordnungsgemäß gesichert, auf dem Rücksitz befunden haben.

Der unbekannte Beifahrer habe dann unweit des Bahnhofs telefoniert, woraufhin kurze Zeit später eine Personengruppe von acht bis zehn Personen unvermittelt die vier Männer attackierte. Hierbei kam es offenbar zu massiven Fußtritten gegen die Köpfe und Körper der vier Männer. Der 36-Jährige erlitt mehrere Gesichtsfrakturen, die weiteren drei Geschädigten Platzwunden, Prellungen und Abschürfungen.

Bei der bislang unbekannten Personengruppe soll es sich augenscheinlich um Männer osteuropäischer Herkunft handeln.

Aufgrund der massiven Gewaltanwendung führt nun das Fachkommissariat der Ansbacher Kriminalpolizei die Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts.

Die Kriminalpolizei bittet um Zeugenhinweise

Zeugen, welche Hinweise zu den unbekannten Personen und dem unbekannten Fahrzeug geben können oder verdächtige Wahrnehmungen im Zusammenhang mit der Auseinandersetzung gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 in Verbindung zu setzen.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Mittelfranken.

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