Symbolbild Post. Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Post. Foto: Pascal Höfig

Die Änderungen zum Juli 2019

Auch im Juli erwarten uns wieder einige Veränderungen, die uns alle in der ein oder anderen Weise betreffen. Von steigendem Kindergeld und Rente über mehr Porto bei der Post bis hin zu niedrigeren Beiträgen vor Midijobber, in diesem Monat wirken sich die Veränderungen auf jeden von uns aus. Damit Ihr nichts verpasst, haben wir die Wichtigsten Infos für Euch zusammengestellt:

Kindergeld

Die Eltern unter Euch können sich freuen, denn die Bundesregierung hat das Kindergeld erhöht und ab Juli tritt diese Erhöhung nun in Kraft. Für das erste und zweite Kind steigt der Betrag von 194 Euro auf 204 Euro, beim dritten Kind steigt das Kindergeld ebenfalls um zehn Euro auf 210 Euro. Ab vier oder mehr Kinder erhält man nun 235 Euro pro Kind. Wem die Änderung nichts bringt, sind Bezieher von ALG 2, umgangssprachlich „Hartz 4“ genannt. Die Erhöhung wird nämlich auf den Regelbezug in voller Höher angerechnet.

Porto steigt

Laut einem Bericht des Focus erhöht die Deutsche Post das Porto für Briefe und Postkarten. Ein Standardbrief kostet ab Juli 80 Cent statt den bisherigen 70 Cent, eine Postkarte kostet dann 60 Cent. Auch das Porto für den Kompaktbrief, Großbrief und Maxibrief wird um zehn Cent erhöht. Damit alte Briefmarken weiterhin verwendet werden können, bietet die Deutsche Post Ergänzungsmarken im Wert von fünf, zehn, fünfzehn und zwanzig Cent an.

Waren- & Büchersendung

Wie der Online-Nachrichtendienst inFranken.de berichtet, beschränken sich die Änderungen bei der Deutschen Post nicht nur auf das Porto, auch die Waren- & Büchersendungen sind davon betroffen. Statt sechs verschiedenen Kategorien in diesem Bereich werden zukünftig nur noch zwei angeboten. Hierbei muss beachtet werden:

  • es gibt nur noch zwei Gewichtsstufen: bis 500 Gramm (1,90 Euro) und bis ein Kilogramm (2,20 Euro)
  • das Paket darf nur noch fünf Zentimeter hoch sein, ansonsten muss man ein DHL-Päckchen kaufen
  • man benötigt keine Musterbeutelklammern mehr, sondern darf die Sendungen verschließen

Niedrigere Beiträge für Midijobber

Wer regelmäßig über 450 Euro aber nicht über 850 Euro monatlich verdient, galt bisher als Midijobber. Auch dieser Betrag wurde laut Bericht von erhöht. Man darf nun pro Monat bis zu 1300 Euro verdienen, um noch als Midijobber zu gelten. Unter den geringeren Beiträgen zur Rente leiden aber nicht die Leistungen und auch der Arbeitnehmeranteil von 9,3 Prozent soll gleich bleiben, so infranken.de.

Renten steigen

Auch die Rentner dürfen sich freuen, denn auch sie bekommen ab ersten Juli mehr Geld! Wie der Focus berichtet, soll es in den neuen Bundesländern eine Erhöhung von 3,91% und in den alten um 3,18% geben. Somit erreicht die Rente im Osten nun 96,5% der Rente im Westen.

Diäten-Erhöhung für Bundestags-Abgeordnete

Obwohl nur die wenigsten davon direkt betroffen sind (709 Abgeordnete sitzen im deutschen Bundestag) – die Diäten der Abgeordneten werden jährlich zur Jahreshälfte den Lohnentwicklungen angepasst und das ohne Abstimmung. Die Erhöhung erfolgt automatisch und in diesem Jahr, so der Focus, auf ein Rekordhoch. Zum 1. Mal nämlich auf mehr als 10.000 Euro – um 3,1 Prozent steigen die Diäten der Abgeordneten auf 10.083,45 Euro. Basis dafür sind die Berechnungen des Statistischen Bundesamts.

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