Symbolfoto: Pascal Höfig
Symbolfoto: Pascal Höfig

Schwammspinner-Entwarnung im Waldbad am Limes

Gute Nachrichten aus Gunzenhausen: Im Waldbad am Limes greifen die Maßnahmen zur Bekämpfung des Schwammspinners, dies berichtet die Stadtverwaltung. Der Zulauf der Raupen aus dem Burgstallwald konnte durch die verschiedenen Maßnahmen unterbrochen werden. Deswegen ist das Bad – das laut Information der Stadt wegen der Raupen nie geschlossen werden musste – ohne Einschränkung nutzbar und dem Freizeitvergnügen steht bei den heißen Temperaturen nichts entgegen. „An dieser Stelle sei auch den Mitarbeitern des Bades gedankt, die mit ihrem unermüdlichen Einsatz dafür gesorgt haben, dass die Badegäste unbehelligt schwimmen konnten“, heißt es seitens der Stadt Gunzenhausen.

Maßnahmen in der letzten Woche beschlossen und umgesetzt

In der vergangenen Woche wurde zur Plage der Schwammspinnerraupen in Gunzenhausen das weitere Vorgehen beschlossen. Die Arbeitsgruppe Schwammspinner, bestehend aus Bürgermeister Fitz, Staatsforsten, dem örtlichen Forstamt, Feuerwehr, Verwaltung und Bauhof, hatte sich entschlossen, zum Schutz der Menschen, das Grün zwischen der Foliensperre und den Privatanwesen mit dem Mittel Foray ES, einem Mittel, das innerhalb von 10 Tagen biologisch abgebaut wird, abzuspritzen. Der Bereich ist während dieser 10 Tage abgesperrt. In der Zwischenzeit kamen zum Stand des vergangenen Mittwochs die Schwammspinnerraupen auch an der Frickenfelder Straße aus dem Wald.

Die Anwohner im Bererich der Frickenfelder Straße/Ostvorstadt erhielten in diesem Zuge ein Infoschreiben der Stadt. Darin standen die Maßnahmen beschrieben, die in dem Bereich von der öffentlichen Hand getroffen wurden. Zudem seien Maßnahmen aufgezeigt worden, die Grundstückseigentümer für sich und ihre Anwesen ergreifen können.

In diesem Bereich fuhr seit letztem Dienstag ständig die Kehrmaschine der Stadt, um die auf dem Weg befindlichen Raupen aufzusammeln, bevor sie die Straße überquerten. Auch am Waldrand an der Frickenfelder Straße wurde vom Bauhof und den Mitarbeitern der Staatsforsten begonnen, einen Folienzaun mit Klebefolie aufzubauen. Am vergangenen Samstag wurden sie vom THW und der Freiwilligen Feuerwehr unterstützt. Auch an der Frickenfelder Straße wurde am Mittwoch der Waldsaum mit Foray ES gespritzt.

Der städtische Bauhof sei ständig – auch am Feiertag und am Wochenende – mit der Kehrmaschine unterwegs. Weitere Mitarbeiter saugen die hinter der Folie gesammelten Raupen ab und leeren die Eimer mit den gesammelten Raupen.

Gespräch mit Bürgern

Zudem hatte Bürgermeister Fitz die Anwohner der Anwesen nördlich der Leonhardsruhstraße zu einem Gespräch eingeladen. Neben den Informationen zu den getroffenen und vorbereiteten Maßnahmen war auch zu vernehmen, dass diese bereits Wirkung zeigen. Die Anwohner haben die Belastungen und Beeinträchtigungen durch die Schwammspinner sehr deutlich aufgezeigt. In dem sehr konstruktiven, annähernd dreistündigen Gespräch wurde aber auch deutlich, dass ein erfolgreiches Vorgehen gehen die Naturkatastrophe am besten gelingt, wenn alle an einem Strang ziehen.

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