Baustelle. Symbolfoto: Pascal Höfig
Baustelle. Symbolfoto: Pascal Höfig

Geruchsmindernde Maßnahmen: Aushubarbeiten in der Hospitalstraße werden fortgesetzt

Laut der Stadt Ansbach sollen seit Montag, 24. Juni 2019 auf einem ehemaligen Betriebsgelände in der Hospitalstraße der im Mai begonnene Aushub belasteten Erdreichs fortgesetzt werden. Um möglichen Belästigungen der anwohnenden Bürgerinnen und Bürger entgegenzuwirken, werden auf Initiative der Stadt Ansbach drei geruchsmindernde Maßnahmen umgesetzt.

Fenster und Türen sollten geschlossen bleiben

Um Staubbildung zu vermeiden wird der Aushubbereich durch eine entsprechende Benetzung mit Wasser feucht gehalten. Ferner wird das anfallende Aushubmaterial nicht vor Ort zwischengelagert, sondern direkt in eine Entsorgungsanlage verbracht. Zudem wird in der Baugrube selbst eine Absaugungsanlage installiert, durch welche die Gerüche gebunden werden. Für den Fall, dass es dennoch zu einer Geruchsbelästigung kommt, wird weiterhin empfohlen, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Dauer von ein bis zwei Wochen

Die Maßnahme wird inklusive der teilweisen Rückverfüllung der Baugrube eine Dauer von ein bis zwei Wochen in Anspruch nehmen. Von einer unmittelbaren Bedrohung der menschlichen Gesundheit oder der Umwelt ist auch weiterhin nicht auszugehen. Im vorliegenden Schadensfall wurden erhöhte Konzentrationen an Mineralölkohlenwasserstoffen und polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen im Boden nachgewiesen. Infolge des relativ geringen Dampfdrucks dieser Stoffe ist eine relevante Aufnahme über die Atmung nicht zu befürchten. Die Geruchsschwelle dieser Stoffe ist jedoch sehr gering; es ist daher möglich, dass auch unterhalb der analytischen Bestimmungsgrenzen Ölverunreinigungen geruchlich wahrgenommen werden können. Die gutachterliche Überwachung der Baustelle wird weiter fortgesetzt.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Stadt Ansbach.

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