Symbolbild Ansbach. Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Ansbach. Foto: Pascal Höfig

Region Ansbach für Bauherren weiterhin attraktiv

Der Bau von Ein- und Zweifamilienhäusern in der Region Ansbach ist nach wie vor populär, wie das „SpardaBaubarometer 2019“ zeigt. Insbesondere im Landkreis liegt die Zahl der genehmigten Bauanträge deutlich über dem Bundesdurchschnitt.

Tendenz zum Eigenheim sinkt

In der Stadt Ansbach ging im Jahr 2018 die Tendenz zum Eigenheim zurück, wie das „SpardaBaubarometer 2019“ der Sparda-Bank Nürnberg zeigt: Insgesamt wurden 21 Bauzusagen für Ein- oder Zweifamilienhäuser ausgesprochen – 19,2 Prozent weniger als 2017 mit 26 genehmigten Anträgen. Im Landkreis Ansbach pendelte sich die Zahl der Neubauten mit 450 stattgegebenen Bauanträgen (2017: 504) auf einem soliden Niveau ein. In der gesamten Ansbacher Region sank die Anzahl der Baugenehmigungen im Vergleich zum Vorjahr zwar um 11,1 Prozent, liegt mit insgesamt 471 (2017: 530) genehmigten Bauanträgen aber immer noch nah am Top-Wert des Vorjahres.

Baugenehmigungen Stadt & Landkreis Ansbach; Grafik: Sparda-Bank Nürnberg

Baugenehmigungen Stadt & Landkreis Ansbach; Grafik: Sparda-Bank Nürnberg

Nach wie vor attraktives Pflaster für Eigenheim-Bauer

Auch im bundesweiten Vergleich entschieden sich in der Region Ansbach nach wie vor überdurchschnittlich viele Privatleute für den Bau eines Eigenheims. Der aktuelle SpardaEigenheimindex, der das regionale Bauvolumen in Relation zum bundesweiten Durchschnitt (Deutschland = 100) setzt, bescheinigt der Region Ansbach mit 157 (2017: 173) Punkten eine nach wie vor hohe Attraktivität für „Häuslebauer“. Stefan Schindler, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank Nürnberg eG, ordnet das Ergebnis ein:

„Die anhaltende Niedrigzinsphase für Baudarlehen ist einer der Hauptgründe, warum sich viele Menschen in und um Ansbach nach wie vor für das Eigenheim entscheiden. Es zeigt aber auch, dass die Region wirtschaftlich exzellent dasteht und Bauherren weiterhin anzieht.“

Hauptaktivität bei Eigenheimen im Landkreis

Bei einem näheren Blick auf das „SpardaBaubarometer 2019“ fällt die Attraktivität des ländlichen Raums für den Bau von Ein- und Zweifamilienhäusern ins Auge: Wie schon im Vorjahr fand die Hauptaktivität bei Bauvorhaben mit 450 (2017: 504) genehmigten Anträgen im Landkreis Ansbach statt. In der Stadt Ansbach kam die Zahl an zugesagten Neubauten auf 21 (2017: 26).

Mehr Eigenheime als der Bundesdurchschnitt

„Häuslebauer“ fühlen sich in der Region Ansbach sichtlich wohl, wie die Ergebnisse des SpardaEigenheimindex 2019 darlegen. Größten Anteil daran hatte auch hier der Landkreis Ansbach, der in Bezug auf die Bauintensität im Bundesdurchschnitt der Stadt Ansbach davonzog. Mit 184 Punkten erreichte er eine knapp doppelt so hohe Bauintensität als der bundesweite Durchschnitt. Danach folgt mit großem Abstand die Stadt Ansbach, die mit einem Score von 38 deutlich unter dem Bundesdurchschnitt rangiert.

Eigenheimindex Stadt & Landkreis Ansbach; Grafik: Sparda-Bank Nürnberg

Eigenheimindex Stadt & Landkreis Ansbach; Grafik: Sparda-Bank Nürnberg

Zum Baubarometer

Das SpardaBaubarometer ist ein Produkt der Sparda-Bank Nürnberg eG und weist die Anzahl der Baugenehmigungen in einer Stadt bzw. einem Landkreis in Nordbayern aus. Der SpardaEigenheimindex gibt Auskunft über die Bauintensität in einer Region. Er beschreibt den Anteil der Neubauten (auf Grundlage der erteilten Baugenehmigungen) bezogen auf die Gesamtbevölkerung (Deutschland = 100). Die Auswertungen basieren auf Daten des Statistischen Bundesamtes und der Heinze GmbH.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des MVS.

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