Polizeiabsperrung. Symbolfoto: Pascal Höfig
Polizeiabsperrung. Symbolfoto: Pascal Höfig

Lautstarker Streit und „Schussgeräusche“ lösen großen Polizeieinsatz aus

Einen größeren Polizeieinsatz in Ansbach löste am heutigen Freitag, ab 01:15 Uhr ein Notruf bei der Polizei aus. Laut Mitteilung wurde von einem lautstarken Streit mit „Schussgeräuschen“ aus einer Wohnung in der Hospitalstraße berichtet. Nach Anfahrt der polizeilichen Einsatzkräfte konnten bereits im Hausflur Blutspuren festgestellt werden, die vor eine Wohnungstüre führten.

Wegen der unklaren Einsatzlage erfolgte die Hinzuziehung weiterer Polizeikräfte mit gleichzeitiger versuchter Kontaktaufnahme in die relevante Wohnung, was vorerst nicht gelang.

Blutspuren im Hausgang

Erst nachdem Evakuierungsmaßnahmen anliefen und eine 36jährige Person die relevante Wohnung auf Zuruf durch Polizeibeamten verließ, konnte diese betreten werden. Hier trafen die Einsatzkräfte auf einen 27jährigen, der angab von den Einsatzmaßnahmen im Mehrparteienwohnhaus nichts mitbekommen zu haben. Geklärt werden konnte letztendlich, dass die beiden Protagonisten tatsächlich vorher einen lautstarken Streit austrugen.

In dessen Verlauf verletzte sich der deutlich erkennbar alkoholisierte 36jährige ohne Einwirkung des anderen Streitpartners, was zu einer stark blutenden Nase bei ihm führte.

Mit dieser Verletzung bewegte er sich anschließend in seiner Wohnung als auch im Treppenhaus. In der Wohnung fand sich ein wohl im Rahmen des Streites zerstörter Kleiderschrank jedoch keine Schusswaffe oder ähnliches.

Der hinzugezogene Rettungsdienst versorgte die Verletzungen des 36jährigen. Nach Klärung der Einsatzlage konnte diese gegen 03:00 Uhr vor Ort beendet werden.

Der Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Ansbach.

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