Landwirtschaft. Symbolbild: Dominik Ziegler
Landwirtschaft. Symbolbild: Dominik Ziegler

Nach Blauzungenkrankheit: Freistaat stellt Impfstoffdosen zur Verfügung

Aufgrund eines Ausbruchs der Blauzungenkrankheit in Baden-Württemberg ist auch unser Landkreis Restriktionszone. Die Landtagsabgeordneten Andreas Schalk und Manuel Westphal haben sich bereits gegenüber dem Landwirtschafts- und Umweltministerium für Erleichterung für viehhaltende Betriebe in unserer Region eingesetzt. Ganz aktuell wird der Freistaat Impfstoffdosen für Landkreise in der Restriktionszone kostenfrei verteilen.

Impfstoffdosen für bayerische Landwirte und Tierärzte

Der Freistaat Bayern hat mehrere zehntausend Impfstoffdosen aufgekauft und stellt diese den bayerischen Landwirten nun kostenfrei zur Verfügung. Zusätzlich sind rund eine Million weiterer Impfstoffdosen bei verschiedenen Herstellern für die Abnahme durch bayerische Tierärzte reserviert. Diese Hauptmengen an Impfstoff können ab Juni bezogen werden.

Die derzeit verfügbaren Impfstoffe werden zu gleichen Teilen an den Tiergesundheitsdienst Bayern e.V. und an die Veterinärämtern in Restriktionszonen ausgegeben. Diese Impfstoffmengen schließen daher eine kurzfristige Versorgungslücke, die sich durch neue Verbringungsregelungen nach dem 18.05.2019 ergeben hat. Der Impfstoff wurde kurzfristig aus anderen EU-Staaten zu Verfügung gestellt und beeinträchtigt den Markt nicht „Unsere betroffenen Landwirte können sich an ihre Hoftierärzte oder direkt an den Tiergesundheitsdienst wenden. Die Tierärzte erhalten die Impfstoffe dann direkt vom Veterinäramt. Der Impfstoff ist vorrangig für die Durchführung der Impfung bei hochträchtigen Rindern gedacht, so dass deren Kälber dann vermarktet werden können“, erklären Landrat Dr. Jürgen Ludwig und die Landtagsabgeordneten Andreas Schalk und Manuel Westphal.

Landwirte werden nicht im Stich gelassen

Darüber hinaus wird es kurzfristig ein Abkommen sowohl mit Spanien, als auch mit Italien geben, damit dorthin wieder Kälber aus der Restriktionszone geliefert werden können.

Die drei sind sich sicher: „Wir lassen unsere Landwirte nicht im Stich. Diese Impfstoffdosen den Hoftierärzten sind ein wichtiger Schritt. Weitere müssen nun folgen, um die notwendigen Restriktionen für unsere viehhaltenden Betriebe zumindest praktikabler zu gestalten! So dauern die Gespräche mit dem Bund über weitere Erleichterungen noch an.“

Den Tiergesundheitsdienst Bayern e.V. erreichen Sie unter rgd-stw@tgd-bayern.de, 089 – 9091- 0.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Bayerischen Landtags.

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