Der Rezatparkplatz in Ansbach. Foto: Nico Jahnel
Der Rezatparkplatz in Ansbach. Foto: Nico Jahnel

Warn-App NINA schlägt Alarm: Dauerregen sorgte für ersten „scharfen“ Einsatz

Die Regenfälle am 20. und 21. Mai sorgten für ein Novum in Ansbach. Zum ersten Mal informierte die Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes, kurz NINA, die Ansbacher Bevölkerung über eine Gefahrenlage im Stadtgebiet. Ausgelöst wurde die Meldung durch die steigenden Pegelstände der Rezat und der dadurch bedingten Überflutungsgefahr des Rezatparkplatzes.

Sehr schnelle Verbreitung im Internet

Die Warn-App bildet in Ansbach seit 1.September 2018 eine der Säulen der Warnmöglichkeiten für die Bevölkerung bei Gefahrenlagen oder Katastrophen. „Die App gibt Informationen schnell und unkompliziert an die Bevölkerung und die Medien weiter und ermöglicht dadurch einen unter Umständen entscheidendenZeitvorteil“, erklärte Oberbürgermeisterin Seidel zudem ersten gelungenen Einsatz der Warn-App. Gerade die hochwasserbedingte Sperrung und Räumung des Rezatparkplatzes komme in Ansbach immer wieder vor. Hier sei eine zügige Information und Reaktion auch der Bürgerinnen und Bürger äußerst wichtig, da gerade in diesem Bereich die Gefahr bestehe, dass sich aufgeschwemmte Fahrzeuge und sonstige Gegenstände im Bereich der Verengung des Rezatbeckens am Schloss verkeilen und sich die Rezat hierdurch aufstaut, so die Oberbürgermeisterin weiter.

NINA ist seit 2019 auch mit der App KatWarn verbunden. Bei Alarm werden im Stadtgebiet damit alle gängigen Warn-Apps bei Gefahrenlagen und Katastrophen ausgelöst. Laut Martin Zippel, Leiter des Amts für Brand- und Katastrophenschutz, sei man mit dem ersten „scharfen“ Einsatz der App sehr zufrieden. Die Meldung über NINA habe sich gerade im Internet sehr schnell verbreitet, wodurch das Ziel der schnellen Informationsweitergabe an möglichst viele Menschen in hervorragender Weise erreicht werden konnte.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Stadt Ansbach.

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