Polizeibeamte bei einer Geschwindigkeitskontrolle. Foto: Pascal Höfig
Polizeibeamte bei einer Geschwindigkeitskontrolle. Foto: Pascal Höfig

Viel zu schnell und ohne Schein

„Viel zu schnell und ohne Schein“ trifft am ehesten auf einen gestern, am 23.05.2019 kontrollierten 47-jährigen Verkehrsteilnehmer. Beamte des Einsatzzuges Ansbach führten in der Zeit zwischen 17:45 Uhr und 20:45 Uhr eine Geschwindigkeitsmessung auf der Staatsstraße 1066 zwischen Neunstetten und Ansbach, Fahrtrichtung Ansbach durch.

Ohne Führerschein

Gegen 19:25 Uhr kam es zur Anhaltung eines Personenkraftwagens, der mit 157km/h gemessen wurde, abzüglich einer Messtoleranz von 5km/h verbleiben „festgestellt“ 152km/h bei erlaubten 100 km/h. Dies hätte normalerweise ein Bußgeld in Höhe von 240 Euro, 2 Punkte und ein einmonatiges Fahrverbot zur Folge.

Im Rahmen der durchgeführten Kontrolle konnte der Fahrzeugführer zusätzlich keinen Führerschein vorweisen. Eine Überprüfung vor Ort sowie zwischenzeitlich durchgeführte Ermittlungen ergaben, dass der Fahrer nicht im Besitz eine Fahrerlaubnis ist.

Der Gesamtvorgang wird nun der Staatsanwaltschaft Ansbach wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zur weiteren Entscheidung vorgelegt. Insgesamt stellten die Beamten im Messzeitraum neun deutliche Geschwindigkeitsüberschreitungen fest.

„Spitzenreiter“ 157 km/h

Spitzenreiter war indes nicht der bereits genannte „Raser“ mit festgestellten 152 km/h. Ein 27jähriger Fahrzeugführer erreichte in der Messung den Wert von 157 km/h festgestellter Geschwindigkeit. Dies hat das bereits oben genannte Bußgeld mit Fahrverbot und Punkten zur Folge.

Der Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Ansbach.

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