Tweet der Europapolitikerin Maria Noichl. Foto: Pascal Höfig I Twitter
Tweet der Europapolitikerin Maria Noichl. Foto: Pascal Höfig I Twitter

Nach Wahlkampf-Eklat: Jusos nehmen via Facebook Stellung zu Dosenwerf-Aktion

Die Jusos Ansbach durften für ihre Wahlkampf-Aktion heftige Kritik einstecken: beim Dosenwerfen wurde, so u.a. die Augsburger Allgemeine, auf die Konterfeie von Annegret Kramp-Karrenbauer, Andreas Scheuer, weiteren lebenden und toten Politikern, aber auch Adolf Hitler gezielt. Ärger in den sozialen Netzwerken gab es, nachdem die SPD Europa-Abgeordnete Maria Noichl ein Bild davon auf Twitter teilte und sich bei den Jungpolitikern für ihren Infostand bedankte.

Heftige Kritik in den Sozialen Medien

CDU-Politiker Paul Ziemiak twitterte verärgert zu dem Vorfall mit den Worten: „Ihr schürt Hass in der Mitte der Gesellschaft.“

Und auch der stellvertretende Generalsekretär der CSU Florian Hahn twittert zu dem Vorfall:

Mittlerweile hat Noichl das Bild auf Twitter gelöscht und sich offiziell für den Vorfall entschuldigt. Es hätte, so die Politikerin laut der Augsburger Allgemeinen, Menschen verletzt und dies sei nie ihre oder die Absicht der Jusos in Ansbach gewesen. Sei bedanke sich für die fundierte Kritik und gebe zu, dass sie die Aktion falsch eingeschätzt habe.

Jusos Ansbach wenden sich an Facebook-Gemeinde

Auch die Jusos Ansbach entschuldigten sich für die Aktion und griffen dazu ebenfalls auf die Sozialen Medien zurück. In einem Post der Facebook-Seite wird die Europapolitikerin zitiert mit den Worten „Dem können wir uns nur anschließen“:

Im Posting zuvor dürfte es sich ebenfalls um die Thematik drehen – für beide erhielten die Jusos scharfe Kritik in den Kommentaren.

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