Mit ihren Segelflugzeugen haben die mittelfränkischen Luftbeobachter für eine Waldbrandfrüherkennung, auf dem Flugplatz auf der Wülzburg, geübt. Foto: Nico Jahnel
Mit ihren Segelflugzeugen haben die mittelfränkischen Luftbeobachter für eine Waldbrandfrüherkennung, auf dem Flugplatz der Wülzburg, geübt. Foto: Nico Jahnel

Waldbrandfrüherkennung: Die Standortausbildung in Weißenburg

Immer wieder und vor allem in trockenen Sommern wie dem im letzten Jahr kommt es auch in Deutschland zu Waldbränden. Um diesen vorzubeugen, findet jährlich eine Standortausbildung der mittelfränkischen Luftbeobachter statt, um eine potenzielle Gefahr, durch einen Waldbrand, frühzeitig zu erkennen.

Einsatzqualifikation soll auf hohen Niveau gehalten werden

Das Ausbildungsziel ist dabei die Zusammenarbeit der Luftbeobachter mit der Integrierten Leitstelle, das Festlegen von Flugrouten und Auffinden von Zielen nach vorgegebenen Angaben, das Absetzen von Lagemeldungen, das Führen von Einsatzkräften zum Einsatzort und nicht zuletzt auch das Sammeln von Flug- und Einsatzerfahrung. Mit der Schulung soll die Einsatzqualifikation der Luftbeobachter für die Waldbrandfrüherkennung auf hohem Niveau gehalten werden.

Nach der Begrüßung der Teilnehmer und einer kurzen theoretischen Ausbildung wurde am heutigen 12. April ab ca. 10.30 Uhr das Zusammenwirken von Luftbeobachtern mit der Integrierten Leitstelle (simuliert von der Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen) und den am Boden stationierten Kräften im Digitalfunkbetrieb in der Praxis geübt. Hierzu wurden nachmittags auch die anwesenden Fahrzeuge der Feuerwehren eingesetzt. An der Übung waren alle Staffelstützpunkte der Flugbereitschaft Mittelfranken mit ihren Flugzeugen beteiligt.

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