Die Flut in Malawi. Foto: Ansbach für Malawi e.V.
Die Flut in Malawi. Foto: Ansbach für Malawi e.V.

Flut in Malawi – Ansbach hilft

Seit zwei Wochen werden die Regionen im Süden von Malawi, wie auch im benachbarten Mosambik, von einer schweren Flut geplagt. Schwere Regenfälle haben Dämme gebrochen und Flüsse zum Übertreten gebracht. Fast eine Million Menschen sind betroffen, über hundert mussten bereits sterben, dies berichtet der Verein Ansbach für Malawi e.V.

Ansbach für Malawi e.V. hilft

38.000 Menschen allein in Malawi mussten ihre Häuser verlassen und haben in Notfallcamps Schutz gesucht. Ansbach für Malawi e.V. will helfen. Vor Ort besteht dringender Bedarf an Medizin, Nahrung und Hygieneartikeln. In den überfüllten Camps droht der Ausbruch von Krankheiten, auch fehlen Netze zum Schutz vor Malaria-übertragenden Moskitos. Der Sturm hat zudem an den Partnerprojekten der Organisation schwere Schäden verursacht. An den Schulen müssen Nottoiletten errichtet werden, den Schüler*innen will der Verein weiter die Mittagsversorgung garantieren.

Die Flut in Malawi. Foto: Ansbach für Malawi e.V.

Die Flut in Malawi. Foto: Ansbach für Malawi e.V.

Zum Verein

Im Jahre 2013 gab es die große Flutkatastrophe in Bayern und Ostdeutschland. In der Folge entschied sich eine Gruppe Jugendlicher und junger Erwachsener die Spenden- und Hilfsbereitschaft der Ansbacher Bevölkerung zu testen. Wie sich herausstellte, war die Hilfsbereitschaft wahnsinnig groß und sie konnten mit zwei vollgeladenen Transportern Richtung Magdeburg fahren und die Spenden verteilen. Fasziniert von der Spendenbereitschaft der Ansbacher Gesellschaft und angefixt von der Idee Menschen zu unterstützen, wuchs der Wunsch sich auch für Menschen außerhalb Deutschlands einzusetzen. Da Martin Schwarz in Malawi geboren ward (als sein Vater dort Entwicklungshilfe leistete), war es bald klar, dass sie ihren Fokus auf Malawi richten wollen – auch da dadurch noch persönliche Kontakte bestehen und sie somit sicher gehen können, dass die Spenden auch ankommen. Folgerichtig kam es am 21. Februar 2014 zur Vereinsgründung von „Ansbach für Malawi“.

Aktuelle Projekte

Zur Zeit gibt es zwei Hauptprojekte des Vereins, viele weitere sind aktuell im Anlaufen. Das erste dreht sich um das Mulanje Hospital. Dieses wurde ausgewählt, weil Stefan Schwarz während seiner Zeit als Entwicklungshelfer an diesem Krankenhaus als Frauenarzt tätig war. Wichtig ist dem Verein hierbei, dass nur Medizingeräte angeschafft werden, die auch lokal repariert, gewartet und benutzt werden können.

Im zweiten Projekt werden Schulspeisungen und Bildung an vier Schulen unterstützt. Ansbach für Malawi e.V. legt großen Wert darauf, ökologische und nachhaltige Gedanken in der lokalen malawischen Bevölkerung verankern. So haben sie beispielsweise ein Ofen-Projekt, bei dem es darum geht, dass man die traditionellen Holzöfen – die mit Feinstaubproblemen und der Abholzungsproblematiken assoziiert sind – durch ökologischere Alternativen ersetzt und zwar auf eine Weise, dass diese auch von Bevölkerung akzeptiert werden. Unter dem Motto Hilfe zur Selbsthilfe fördern sie auch nachhaltige Schulgärtenprojekte, bei welchen junge Menschen lernen sollen sich gesund zu ernähren und die dazu benötigten Nahrungsmittel auch selbst ökologisch anzubauen.

Notspendenkonten eröffnet

Auf betterplace.de und Facebook hat der Verein ein Notspendenkonten eingerichtet. Außerdem kann man mit dem Betreff Flut 2019 an die Kontoverbindung (IBAN: DE75 7655 0000 0008 6200 15 BIC: BYLADEM1ANS) spenden.

Dieser Artikel beruht in Auszügen auf einer Pressemitteilung von Ansbach für Malawi e.V..

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