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Symbolbild Wohnen. Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Wohnen. Foto: Pascal Höfig

„Eigentum verpflichtet“ – Linke möchte Grundstückseigner Ankauf zum Verkehrswert anbieten

In Ansbach ist die Nachfrage nach bezahlbaren Wohnungen und Bauplätzen sehr hoch. Gleichzeitig sind mehrere Hundert Baugrundstücke unbebaut. Der Bedarf an Bauplätzen könne nach Ansicht der Stadtratsfraktion der Offenen Linken Ansbach (OLA) durch die Aktivierung dieser Flächen zu einem großen Teil gedeckt werden.

„Die Stadt muss mehr Initiative für die Entwicklung brach liegender Baugrundstücke zeigen. Wir schlagen Oberbürgermeisterin Carda Seidel vor, die entsprechenden Grundstückseigner persönlich anzuschreiben. Es soll zum einen nachgefragt werden, ob eine Wohnbebauung innerhalb der nächsten drei Jahre vorgesehen ist und auf die Möglichkeiten des Baugebots gemäß § 176 Baugesetzbuch hingewiesen werden. Zum anderen soll die Stadt den Ankauf des jeweiligen Grundstücks zum Verkehrswert anbieten“, so die OLA. Baugrundstücke dürften eben nicht in erster Linie der Geldanlage dienen, sondern ihrem ureigenen Zweck: dem Wohnungsbau.

„Linderung der Wohnungsnot“

Vorteil eines solchen Vorgehens ist in den Augen der Fraktion die Linderung der Wohnungsnot auch ohne das langwierige Ausweisen neuer Baugebiete samt Infrastruktur und einhergehendem Flächenfraß. „Es ist nicht hinnehmbar, dass immer mehr Gering- und Normalverdiener in Ermangelung von bezahlbarem Wohnraum gezwungen sind aus Ansbach abzuwandern. Die Eigentümer unbebauter Grundstücke tragen Verantwortung für eine gesunde Stadtentwicklung Ansbachs. Denn Eigentum verpflichtet, gerade in der derzeitigen Lage am Wohnungsmarkt.“

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Offenen Linken Ansbach. 

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