Symbolfoto Bus: Pascal Höfig
Symbolfoto Bus: Pascal Höfig

Ansbacher Busverkehr: Stadtrat beschließt „wesentliche Verbesserungen“

Ausweitung des Busverkehrs von Montag bis Freitag und samstags bis 20.30 Uhr und nach Hennenbach und Meinhardswinden ein durchgehender 30-Minuten- Takt, diese Verbesserungen für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in Ansbach hat der Stadtrat als Maßnahmenpaket im Rahmen der Fortschreibung des Nahverkehrsplans beschlossen.

„Mit der Ausweitung bis 20.30 Uhr während der Woche und am Samstag ermöglichen wir Berufstätigen auch nach der Arbeit mit dem Bus nach Hause zu kommen, noch etwas einzukaufen oder zu erledigen. Auch für die Innenstadt ist die Ausweitung gut und der Samstagnachmittag bis Abend ist interessant für Freitzeitaktivitäten, Einkaufen und Tourismus, so Oberbürgermeisterin Carda Seidel zum erzielten Kompromissvorschlag.

Inkrafttreten im Dezember 2019

Die beschlossenen Maßnahmen sollen zum Fahrplanwechsel im Dezember 2019 in Kraft treten. Die Kosten für die Verbesserungen des Angebots in Höhe von ca. 530.000 € beschloss der Stadtrat durch eine moderate Anpassung der Parkgebühren zu decken und durch die Einsparungen bei den freiwilligen Zuschüssen der Stadt für das 2. und 3. Kindergartenjahr, die durch den neuen Zuschuss des Freistaates nicht mehr erforderlich sind.

Wichtig sei auch, dass durch den durchgängigen 30- Minuten-Takt nach Hennenbach und Meinhardswinden eine verlässliche Taktung und ein angemessenes Busangebot auf allen Linien in Ansbach erreicht werde, so die Stadt in einer Pressemitteilung.

Der zudem mehrheitlich beschlossene fortgeschriebene Nahverkehrsplan bildet den grundsätzlichen und ganzheitlichen Rahmen für den Ansbacher ÖPNV und soll bei allen Planungen, Projekten und Maßnahmen sowie bei allen relevanten Fachplanungen berücksichtigt werden. In den vergangenen Jahren wurde die Fortschreibung des Nahverkehrsplans in dem dazugehörigen Arbeitskreis unter Beteiligung aller Fraktionen mit fundierter Unterstützung durch den VGN erarbeitet.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Stadt Ansbach.

- ANZEIGE -

AUCH INTERESSANT