Kinder.... "Fasten" Riegel. Foto: Dominik Ziegler
Kinder.... "Fasten" Riegel. Foto: Dominik Ziegler

5 Ideen, was man fasten könnte

Nach dem Fasching ist vor der Fastenzeit. Mit dem Aschermittwoch beginnt für viele Ansbacher der vierzigtägige Verzicht auf bestimmte Dinge. Fasten hat zwar ursprünglich einen religiösen Hintergrund, allerdings wird es unabhängig des Glaubens immer mehr zum Trend. Die einen nutzen es zum Abnehmen, die anderen um ganz bewusst alte Gewohnheiten abzulegen. Wer noch keine Idee hat, was er fasten will, dem haben wir zusätzlich zu den Klassikern –  wie der Verzicht auf Süßigkeiten, Alkohol oder Rauchen – ein paar Ideen zusammengestellt.

Keine Medien – gegen viereckige Augen

Wir Deutschen sehen laut Statistik pro Tag 217 Minuten fern und benutzen 196 Minuten das Internet. Warum also mal nicht auf Medien verzichten? Weniger Reize am Abend, gemütlich auf dem Sofa ein Buch lesen oder sich mit Freunden treffen statt Kontakt über soziale Medien. Man isst dann nicht nur bewusster ohne Ablenkung, sondern vergleicht sich vielleicht auch nicht mehr so viel mit den perfekten Instagram-Influencern. Alles positive Nebeneffekte.

Verzicht auf Plastik – etwas für die Umwelt

Plastik hier, Plastik da. Manche können es vielleicht nicht mehr hören, aber die Fastenzeit kann durchaus einmal den Anlass geben, soweit es geht auf Plastik zu verzichten. Mehrweg- statt Einwegflaschen und Tupperboxen statt Brotzeittüte. Schnell fällt einem auf, wo überhaupt alles Plastik drin steckt. Neben dem Verzicht von Plastik schafft man gleichzeitig ein eigenes, besseres Bewusstsein und tut noch etwas für die Umwelt.

Nur noch Wasser trinken – Schluss mit Zuckerwasser

Wie wäre es, auf alle Getränke außer Wasser zu verzichten? Es muss nicht High End Wasser sein, Leitungswasser reicht vollkommen aus. Denn dieses ist bei uns meist bester Qualität. Dabei gilt es dann sämtliche Getränke, durch Wasser zu ersetzen, sowohl den Morgenkaffee, wie auch das Feierabendbier. Übrigens 70 Prozent des Trinkwassers in Deutschland kommt aus Grund- und Quellwasser. Wird dir nur Wasser auf Dauer zu langweilig sein, so weißt du nach sechs Wochen das Feierabendbier umso mehr zu schätzen.

Ohne zusätzlichen Zucker – schwerer als man denkt

Es geht nicht nur um Süßes allgemein, sondern um alle Produkte, die zusätzlich Zucker enthalten: Getränke, Fertigprodukte, Cerealien und viele mehr. Ja, sogar Joghurt kann zusätzlichen Zucker enthalten. Hierbei muss man schon auf einiges verzichten, was vielleicht dem ein oder anderen schwer fällt. Allerdings kann man so auch viele neue Lebensmittel kennenlernen und sich ein besseres Bewusstsein für die eigene Ernährung schaffen.

Kein Shopping – nebenbei noch Sparen

Brauchte ich das wirklich? Nun ja, diese Frage stellen sich viele bei Dingen, die seit Monaten oder gar Jahren achtlos in der Ecke liegen. Im Geschäft oder beim Onlineshopping war man noch der festen Überzeugung, dass man dieses Teil haben MUSS. Wochen später ärgert man sich nur noch. Zwar hilft die 10-Tage-Regel (Will ich es nach zehn Tagen noch, dann kaufe ich es) schon bei Spontankäufen, aber wie wäre es einmal sechs Wochen auf zusätzliches Shopping zu verzichten?

Oder doch lieber Fasten fasten?

Wer auf die ganze Fastenzeit und den Verzicht von geliebten Dingen keine Lust hat, kann auch ganz einfach das Fasten fasten. Und so seinen ganz eigenen Trend setzen. Fastest Du dieses Jahr? Wenn ja, was? Hinterlasse uns gerne einen Kommentar, wie du zum Fasten stehst.

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