Fasching. Symbolfoto: Anja Reichelt
Fasching. Symbolfoto: Anja Reichelt

5 Faschingstypen, die jeder kennt

Helau! Es wird wieder bunt: die Faschingszeit ist in vollem Gange und das bedeutet Kostüme, Krapfen und Gaudi. Das taugt dem einen mehr und dem anderen mal weniger. Zu diesem Anlass finden sich in Ansbach Anlass natürlich verschiedene Faschingstypen, die vom Enthusiasten bis hin zum absoluten Hater reichen.

Der Enthusiast

Für den Enthusiasten ist Fasching Pflichtveranstaltung und quasi das Highlight des Jahres. Dabei reicht es ihm auch nicht aus, sich zu verkleiden und den Faschingszug zu betrachten, dieser Typ ist meist Teil des Faschingszugs. Er ist stolzes Vereinsmitglied und beschäftigt sich wochenlang mit der Planung verschiedener Faschingsevents, bis es endlich so weit ist. Dann wird ausgiebig mehrere Tage gefeiert, an allen Faschingspartys teilgenommen und natürlich auch ordentlich Alkohol vergossen.

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Beim Thema Fasching wird er extrem hellhörig, immer auf der Suche nach den besten Faschingsparties und Umzügen. Dazu möchte er auch seine Freunde bewegen, die nicht immer ganz so begeistert von der Überdosis Fasching sind.

Ü-40 Feierei

Die auffälligste unter den Faschingstypen sind die Ü-40er Faschingsliebhaber. Meist weiblich, auch als „Weihnachtsmarkttester“ in der Weihnachtszeit oder bei speziellen „Mädelstrips“ in der Stadt zu finden, feiert dieser Faschingstyp als Mutti von erwachsenen Kindern oder als junggebliebener Dauersingle in den mittleren Jahren die fünfte Jahreszeit. Dabei nehmen sie auch lange Fahrten mit dem Zug in Kauf, um zu ihrer Faschingslocation zu kommen, ganz zum Grauen der Mitfahrer. Denn die Lautstärke übertrumpft jegliche Toleranzgrenze eines Bahnreisenden und fordert ihre Geduld schon mal heraus.

Das Markenzeichen der Faschingsmuttis: kleine Sektfläschchen mit Strohhalm und einheitliche Kostümierungen. Lautes Lachen, rege Unterhaltungen sowie frechen, rothaarigen Kurzhaarschnitte zeichnen die Ü-40 er aus, die sich als junggebliebene Mütter inszenieren, die durchaus noch auf den Putz hauen können.

Kostümfreak

Karneval ist für den Kostümfreak im Prinzip wie Halloween, nur mit weniger gruseligen Verkleidungen. Perfektion und Auffallen ist hier das Stichwort, immer mit dem Streben nach Bewunderung.  Schon als Kind hat dieser Typ immer den ersten Platz bei Kostümwettbewerben belegt. Das soll sich auch als Erwachsener nicht ändern, womit der Kostümfreak so bunt und authentisch wie möglich wirken will und dabei eine große Summe an Geld in Verkleidungsmaterialien investiert.

Die schrägsten Kostüme für Fasching

Und außerdem viel Zeit – für jede Party und jeden Faschingsumzug, bei der er sich als wahrer „Verkleidungsspezialist“ profilieren muss, wird ein anderes Kostüm benötigt und das Herrichten kann schon mal Stunden dauern.

Der Ja-Sager

„Weil’s alle machen“, tut es dieser Typ auch. Er beugt sich dem Gruppenzwang zum Fasching, denn der Ja-Sager kann im Prinzip nicht absagen und macht deshalb den ganzen Faschingskram seiner Freunde eher unfreiwillig mit. Schminke mag er nicht, Kostümierung noch viel weniger und so gibt es eine provisorische Verkleidung, um nicht ganz aus dem Rahmen zu fallen. Eventuell entstandene Fotos teilt er nicht in den sozialen Netzwerken und generell wünscht er sich ein schnelles Ende des Faschingswahns und dass der Enthusiasmus der Faschingsfreunde bald schwindet. Dabei sein ist alles – nicht mehr und nicht weniger.

Der Faschings-hater

Schon allein beim Gedanken an den Fasching rollt der Faschingshater die Augen. Doch anstatt das Ganze einfach neutral zu ignorieren muss einfach tausendfach erwähnt werden, dass Fasching blöd, dumm, langweilig, uninteressant und kindisch ist. Das kann schonmal zu großen Diskussionen mit den Faschingsenthusiasten führen, die ihr geliebtes Fest wie ihr eigenes Kind verteidigen.

5 Gründe, warum Fasching nervt (Ansbach Plus)

Zwar hat der Faschingshater noch in seinen jungen Jahren gerne mal bei all dem Quatsch mitgemacht, jetzt fühlt er sich aber zu erwachsen dafür und verpönt alle Gleichaltrigen, die dem Karnevalstrend folgen.

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