Symbolfoto Wahl: Pascal Höfig
Symbolfoto Wahl: Pascal Höfig

Dinkelsbühl: Oberbürgermeister per Zeitungs-Annonce gesucht

Laut dem BR sucht die SPD und Bündnis 90/Die Grünen mithilfe einer Zeitungsanzeige Oberbürgermeister-Kandidaten, die für sie in der Kommunalwahl an den Start geht. Dabei war das mediale Interesse größer als das von möglichen Bewerbern. Die Annonce erschien in der Süddeutschen Zeitung.

Keine unübliche Vorgehensweise

Dabei gehen nun, wie zu erwarten, etliche Anrufe beim SPD-Ortsvorsitzenden Bernd Lober ein, welche aber, nach Informationen des BR, zum überwiegenden Teil aus der Ecke der Journalisten stammt. Die Annonce kann man sich dabei wie eine normale Jobanzeige in der Tageszeitung vorstellen, wie sie jeder schon einmal gesehen hat. Geworben wird in der SZ mit der „schönen historischen Altstadt“ – gebraucht werde man „für eine nachhaltige Stadtpolitik“ und u.a. auch für „eine maßvolle städtebauliche Entwicklung im gesamten Stadtgebiet“.

Lober betont jedoch, dass dies schon lange keine unübliche Vorgehensweise mehr sei, um Bewerber für kommunalpolitische Ämter zu gewinnen, da es oft schwierig sei, Kandidaten in eigenen Stadt zu finden. Wie der BR berichtet, fällt es auswärtigen Bewerbern leichter einen guten Eindruck zu machen und somit bei den Bürger zu punkten. Schwächen einheimischer Kandidaten werden von Wählern wohl leichter erkannt.

Freie Wähler suchen ebenfalls

Auch die freien Wähler aus Dinkelsbühl suchen mit einer Anzeige auf ihrer Internetseite, auf der man zum Einen Informationen über den Ort Dinkelsbühl findet und zum Anderen auf  Voraussetzungen stößt, die ein möglicher Kandidat haben sollte. Dazu gehört beispielsweise, dass man ein kluger Kopf mit politischem Sachverstand sein sollte, sowie Perspektiven für eine positive und nachhaltige Stadtentwicklung schaffen könne. Nicht überraschend können mögliche Interessenten ihre Bewerbung direkt auf der Internetseite abschicken.

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