Von links: Falko Eckey, Philipp Zinnbauer, Chris Hoffmann, Sven Hassler, Lukas Reiß, Julian Wieder. Foto: Tobias von Hellborn.
Von links: Falko Eckey, Philipp Zinnbauer, Chris Hoffmann, Sven Hassler, Lukas Reiß, Julian Wieder. Foto: Tobias von Hellborn.

„X-Mas Drumming for Charity“: Besondere Spendenaktion in den Sozialen Netzwerken

Do They Know It’s Christmas? Jeder kennt diesen Weihnachtssong, der natürlich zurzeit wieder hoch und runter im Radio gespielt wird. Der Song wird aber in diesem Fall zu einem anderen Zweck genutzt. Mit dem Projekt „X-Mas Drumming for Charity“ wollen sechs Schlagzeuger, mit Hilfe der sozialen Netzwerke, viele Spenden für ein Werkstattprojekt in Kenia sammeln.

Ansbacher mit großem Musiktalent

Einer dieser Drummer ist der 19-jährige Julian Wieder aus Flachslanden bei Ansbach. Er spielt nun schon seit sechs Jahren Schlagzeug und produziert auch regelmäßig Videos für seinen Instagram-Account, der mittlerweile schon über 20.000 Follower hat. Im September diesen Jahres hat ihn sein Musiktalent in den Norden gezogen. Seitdem studiert er Schlagzeug am Institut für Musik der Hochschule Osnabrück.

Band-Aid als Vorbildfunktion

Genau wie Band-Aid, die 1984 mit ihrem Welthit „Do they know it’s Christmas?“ berühmt wurden, soll eine Spendenaktion ins Leben gerufen werden. Diese hatten 1985 mit dem Verkauf ihrer Platten und einem Benefizkonzert Geld gesammelt, um die Hungersnot in Äthiopien zu lindern. Nachdem später noch zwei weitere Versionen des Weihnachtsklassikers entstanden sind, wollten die sechs Schlagzeuger, die sich teilweise schon lange persönlich, aber auch aus den sozialen Netzwerken kennen, ihre eigene Version des Hits verwirklichen.

Unter diesem Vorbild fanden sich die Drummer im Tonstudio der Schlagzeugschule „Groovekiste“ wieder, die Falko Eckey, einem der sechs Drummer, gehört. Nachdem ihr Song und das Video fertig war, hielten sie die Augen offen nach einem Projekt, welches sie potenziell unterstützen könnten. Über die sozialen Netzwerke stießen sie dann auf die Udo-Lindenberg-Stiftung. Die zwei Initiatoren des Projekts waren neben Falko Eckey aus Osthofen auch Sven Hassler aus Ingelheim am Rhein. Durch Chris Hoffmann kam die Verbindung mit der Udo-Lindenberg-Stiftung zustande.

Soziale Netzwerke machen Spendenaktion möglich

Das Team der Stiftung fand ihr Video so super, wodurch sie dann auch auf das Werkstattprojekt aufmerksam wurden. Es ist jedenfalls keine große Überraschung, dass das Video so gut ankam, immerhin war Udo Lindenberg selbst begeisterter Drummer. Die Spendenerlöse aus dem Video, welches Ihr übrigens auf Facebook und YouTube (siehe auch oben) anschauen könnt, ermöglichen es fünf jungen Kenianern ihre Ausbildung zum Mechatroniker zu machen.

Durch Anschauen und Teilen des Videos werden mehr und mehr Leute erreicht, die dann durch einen Link zur Udo-Lindenberg-Stiftung gelangen und eine Spende machen können.

Hier geht’s direkt zur Stiftung! 

Mit diesem tollen Projekt wollen die sechs Drummer nicht nur ein Zeichen für mehr Gemeinschaft im Netz setzen, sondern auch zeigen, dass die sozialen Netzwerke auch positive Facetten und Möglichkeiten zu bieten haben. Und das haben sie ohne Frage bewiesen!

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