Christbaum. Foto: Pascal Höfig
Christbaum. Foto: Pascal Höfig

Weihnachtstypen, die jeder kennt

In Ansbach weihnachtet es sehr. Der Ansbacher Weihnachtsmarkt ist in vollem Gange, die letzten Geschenke werden besorgt und die Stadt ist weihnachtlich dekoriert. Manche Menschen mögen diese Zeit und andere sind schon nach dem zweiten Mal „Feliz Navidad“ genervt von Weihnachten. Es gibt viele verschiedene Arten, mit Weihnachten umzugehen, aber hier sind die fünf bekanntesten Typen, in denen sich der ein oder andere bestimmt wiederfindet.

Der übermotivierte Traditionsfan

Sei es, alle möglichen Weihnachts-Bräuche zu befolgen, wie an Heiligabend eine Weihnachtsgans zu servieren, der Traditionsfan ist dabei. Er kennt sie alle von hinten bis vorne auswendig und ist stets bemüht, die Bräuche korrekt auszuführen. Jeder Adventssonntag ist für ihn ein Feiertag und die Traditionen machen für ihn die Weihnachtszeit erst so richtig besonders. Selbst eher unbekannte Bräuche, wie den Barbara-Tag, kennt und liebt der Traditionsfan.

Der Grinch

Jeder hat bestimmt einen Freund, der sich an Weihnachten mental in das grüne griesgrämige Wesen verwandeln. Wenn man keinen Grinch kennt, ist man wahrscheinlich selbst einer. Irgendwo kann man eine gewisse Abneigung gegen Weihnachten ja noch nachvollziehen. Der Einzelhandel schafft es oftmals, das besinnliche Fest in eine reine Konsumveranstaltung zu verwandeln und auch jedes Jahr immer wieder die selben Lieder im Radio zu hören, kann an manchen Tagen wirklich nervig sein. Der Grinch ist jemand, der mit Weihnachten einfach nichts anfangen kann und froh ist, wenn die Zeit wieder vorbei ist. Man kann nur für diese Personen hoffen, dass sie irgendwann auch die besinnliche Seite der Weihnachtszeit kennenlernen.

Die Glühweindrossel

Wer trinkt denn nicht gerne ab und zu mal einen Glühwein? Er ist warm und duftet so lecker und man kann ihn bei einem Plausch mit den Kollegen oder Freunden wunderbar trinken. Der Würzburger Weihnachtsmarkt bietet ja auch viele Gelegenheiten, das heiße Wintergetränk zu probieren. Dass man sich ab und zu also mal einen Glühwein gönnt, ist ja normal, aber kennt nicht jeder diese eine Person, die man stets mit einem Glühwein in der Hand sieht, wenn man grade auf dem Weihnachtsmarkt unterwegs ist? In deren Story auf Instagram deutlich wird, dass anscheinend kein Tag ohne Glühwein ein guter Tag ist?

Winterzeit ist Glühweinzeit. Foto: Dominik Ziegler

Winterzeit ist Glühweinzeit. Foto: Dominik Ziegler

Der Dekofreak

Der Dekofreak gibt in der Weihnachtszeit, anders als die anderen Menschen, sein Geld lieber für Weihnachtsdekoration als für Geschenke aus. Egal wo der Dekofreak hingeht, er findet immer etwas Neues. Das Zuhause des Dekofreaks ist in dieser Jahreszeit am Funkeln und Glitzern und der Weihnachtsbaum könnte nicht überladener sein. Das Problem ist ja auch: Ansbach hat viele Dekoläden, wie soll man da denn stark bleiben?

Der arme Schrottwichtler

Viele Studenten und Schüler, die wenig Geld für Geschenke ausgeben wollen, versuchen an allen Ecken zu sparen, auch, wenn es um Weihnachtsgeschenke geht. Dass es den Trend des Schrottwichtelns gibt, ist ja jedem bekannt, jedoch funktioniert das nur beidseitig. Jeder hat doch diesen einen Freund, der jedes Jahr aufs Neue fragt, ob man statt „normalen“ Geschenken nicht doch lieber Schrottwichteln kann. Als günstige und schöne Alternative bietet der Weihnachtsmarkt übrigens Holzspielsachen, Kerzen, Mützen und vieles mehr.

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