Der Studentenwegweiser der Stadt Ansbach. Foto: Nico Jahnel
Der Studentenwegweiser der Stadt Ansbach. Foto: Nico Jahnel

Studentenwegweiser der Stadt Ansbach: Lange Lektüre für nützliche Tipps

Bei diesem Artikel handelt es sich um einen Meinungsbeitrag eines Ansbacher Studenten. 

64 Seiten im DIN A4-Format. Das steht den Studenten in Ansbach bevor, wenn sie sich den neuen Studentenwegweiser vornehmen wollen. Auf den vielen kostenlosen Seiten gibt es unter anderem Tipps zur Wohnungssuche, Freizeitaktivitäten und wichtigen Beratungsstellen. Ich habe den Wegweiser der Stadt Ansbach für Euch durchgestöbert – allerdings war dies nicht so ganz einfach. Nachdem ich in der Hochschule selbst nicht fündig wurde (allerdings hatte ich kurz nach Herausgabe des Wegweisers bereits danach gesucht, vielleicht hatte er die Hochschule selbst noch nicht erreicht), konnte ich einen im Amt für Kultur und Tourismus ergattern.

Ansbach – die Stadt für Studierende

Nach einem Vorwort von Oberbürgermeisterin Carda Seidel, in dem sie die neuen Studenten und Studentinnen willkommen heißt werden die Stadt, sowie die Hochschule Ansbach, näher vorgestellt. Außerdem sind alle 28 Studiengänge der Hochschule Ansbach aufgezählt und wichtige Kontakte, Adressen und Telefonnummern aufgelistet.

Wohnraum in Ansbach

Auf den nächsten sechs Seiten folgen erstmal die drei Studentenwohnheime Ansbachs mit kurzer Beschreibung und Kontaktdaten. Außerdem wird die Option des sogenannten „Generationsübergreifenden Wohnen“ näher gebracht, in der Alt und Jung in einer Art Wohngemeinschaft leben. Natürlich gibt es auch genügend private Unterkünfte und Wohnungen, weshalb die Stadt Ansbach beispielsweise auf die Internetseite der Hochschule Ansbach verweist. Eine Internetseite für die Hotelsuche wird ebenfalls genannt.

Hochschulstadt der kurzen Wege

Ansbach ist, wie allseits bekannt, keine Großstadt. Deswegen ist auch alles leicht mit dem Fahrrad zu erreichen. Wer kein Fahrrad besitzt, hat jetzt ein Problem weniger. Denn unter diesem Reiter findet man unter anderem drei Radhäuser, eine Online-Mitfahrzentrale, sowie das Car-Sharing Projekt der Carina e.V. Ansbach hat natürlich auch Linienbusse und Anrufsammeltaxis, die circa 145 Kilometer Strecke abdecken. Für unsere Schüler, Studenten und Azubis gibt es vergünstigte VGN-Tickets, die das Pendeln billiger und einfacher gestalten. Den Verbundpass erhält man unter anderem bei den Stadtwerken Ansbach.

Vom Hörsaal ins Freizeitvergnügen

Die typischen Sommeraktivitäten, wie Radfahren, Wandern und Baden kann man natürlich auch in Ansbach ausüben. Dafür gibt es Radwege, Wanderwege und unser Freizeitbad Aquella. Mit Cafés und Kneipen ist Ansbach bestens versorgt, von denen auch einige genannt werden. Die nächsten Seiten gehören ganz allein der Kultur. Man findet Informationen über den Hofgarten, die Markgräfliche Residenz und das Theater, sowie weitere Infos zu Ansbachs Sehenswürdigkeiten.

Bestens versorgt

„Auch Einkäufe können schnell und einfach erledigt werden, da das Brückencenter direkt neben dem Campus liegt und somit auch zu Fuß erreichbar ist“, heißt es in der Broschüre, was natürlich stimmt. Des Weiteren werden unter diesem Punkt die Krankenkassen und Banken aufgelistet, die natürlich auch für Studenten wichtige Faktoren sind. Für die medizinische Versorgung sorgt das Klinikum in Ansbach. Studierenden mit Kind soll auch bestmöglich geholfen werden, deshalb werden Beratungsstellen und Möglichkeiten aufgezeigt.

Rat und Tat

Unter dem letzten Themenpunkt findet man die Kontaktdaten wichtiger Ämter in Ansbach, wie das Bürgeramt oder Amt für Familie und Jugend. Auch Beratungen rund um Arbeit und Studium sind vorhanden und werden aufgelistet.

Fazit

Zu erwarten, dass die Studenten die kompletten 64 Seiten durchlesen, ist wohl ein bisschen hochgegriffen. Leider ist der Einsatz von Ressourcen, in dem Fall Papier, dadurch recht umfangreich. Dazu hat man das Gefühl, dass er zwar ein gutes Nachschlagewerk für den Studienstart darstellt, am Ende aber dennoch in der Zimmerecke landet. Die Broschüre enthält zwar viel Werbung, allerdings muss sich das Werk natürlich auch finanzieren, dafür sind die Tipps und Übersichten umfangreich und enthalten viele nützliche Infos.

Eine App oder zumindest ein PDF, das online abgerufen werden kann, wäre für Studenten im Jahr 2018 sicherlich zeitgemäßer gewesen und auf dem Smartphone hätte man es auch eigentlich immer dabei. Trotzdem liefert der Studentenwegweiser natürlich wichtige Informationen und Kontakte, die für jeden Studenten mal zu einem Faktor werden könnten. Ob man das nicht auch in einem anderen Format beziehungsweise auf weniger Seiten hätte machen können, sei hier dahingestellt.

Anmerkung der Redaktion

Gastbeiträge geben nicht automatisch die Meinung der Redaktion wieder. Sie sollen zur Debatte anregen  – so wie auch jeder gute Kommentar auf Facebook. Wir geben deshalb allen unseren Lesern die Chance, ihre Meinung bei uns zu veröffentlichen und diese diskutieren zu lassen. Wir freuen uns über Gastbeiträge zu allen Themen an: redaktion@ansbachplus.de.

- ANZEIGE -

AUCH INTERESSANT