U.S. Army Garrison Ansbach in Katterbach. Foto: Armin Höfig
U.S. Army Garrison Ansbach in Katterbach. Foto: Armin Höfig

Das sagt die Offenen Linke Ansbach zum aktuellen ISEK-Entwurf

Nachdem sich Bündnis 90/Die Grünen zum aktuellen ISEK-Entwurf (Integriertes Stadtentwicklungskonzept) geäußert haben, nahm jetzt auch die Offene Linke Ansbach Stellung zu der Thematik. Das Konzept, welches vom Büro UmbauStadt und der Stadt Ansbach entwickelt wurde, beinhaltet unter anderem städtebauliche, kulturelle, ökologische und soziale Vorschläge für das gesamte Stadtgebiet Ansbachs. Bürger, die weitere Anregungen in Entwurf den Endberichts einfließen lassen wollen, können noch bis morgen, den 14. Dezember, ihrer Meinung kundtun. Der Endbericht wird anschließend im Frühjahr 2019 dem Stadtrat zum Beschluss vorgelegt.

Die Stellungnahme der Offenen Linken Ansbach in ungekürzter Form:

Ansbach braucht bezahlbaren Wohnraum

ISEK weist aktuell 422 fehlende Wohnungen in Ansbach aus und prognostiziert einen Mangel von in Höhe von 1.600 Wohnungen im Jahr 2030 – wenn die Politik so weitermacht wie bisher. Die OLA hat hier zwei wichtige Weichen richtig stellen können: Einerseits mit dem seit 2018 geltenden sozialen Wohnungsbaumodell mit Mindestquoten von 25 Prozent Sozialwohnungen bei größeren Vorhaben von Investoren. Andererseits mit der durchgesetzten Gründung der stadteigenen Wohnungsbaugesellschaft, die im April 2019 die Arbeit aufnehmen wird.

Umnutzung militärisch blockierter Flächen birgt großes Potenzial für Ansbach

Die OLA steht klar für die zivile Umnutzung der militärisch blockierten Flächen in Ansbach. Die Erweiterung der Hochschule an der Barton-Kaserne, bezahlbares Wohnen am Urlas oder ein bereits jetzt hervorragend erschlossenes Gewerbegebiet Katterbach bieten viele Chancen für eine positive Stadtentwicklung. Das große Potenzial dieser Flächen hat ISEK bestätigt.

Attraktiver ÖPNV statt Dauerstau

Wir wollen den Busverkehr in Ansbach attraktiv machen: Auch in den Abendstunden soll es künftig ein Angebot geben. Zudem muss der Bus einen Preisvorteil gegenüber dem Privat-PKW haben, um die Blechlawine zu verkleinern. Guter ÖPNV ist auch wichtiges Ziel im ISEK. Daher ist die OLA bestärkt in ihrem Einsatz für eine spürbare Preissenkung für alle Nutzer. Es darf keine Denkverbote für einen ticketlosen Verkehr, zumindest zu manchen Zeiten, geben. Unser Ziel: Attraktiver ÖPNV statt Dauerstau in Ansbach.

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