Klaus Dieter Breitschwert bei der Ehrenbürger-Zeremonie am 19. November 2018. Foto: Nico Jahnel
Klaus Dieter Breitschwert bei der Ehrenbürger-Zeremonie am 19. November 2018. Foto: Nico Jahnel

5 Fragen an Ehrenbürger Klaus Dieter Breitschwert

Klaus Dieter Breitschwert hat vieles in Ansbach bewegt und möglich gemacht – als Stadtrat, Bürgermeister und als Mitglied des Bayerischen Landtag. Darüber hinaus war der 75-Jährige fast sein ganzes Leben lang in der Wirtschaft engagiert. Für sein Tun, mit dem er sich ganz besonders um die Stadt verdient gemacht hat, wurde er deswegen am vergangenen Montag als Ehrenbürger der Stadt Ansbach ausgezeichnet. Wir haben dem „frisch gebackenen“ Ehrenbürger fünf Fragen zu dieser besonderen Ehrung, sowie zu Veränderungen und Entwicklungen in der Stadt Ansbach, gestellt.

1. Es kann immer nur fünf Personen gleichzeitig in Ansbach geben, denen die Ehre der Ehrenbürgerschaft zu Teil wird. Was bedeutet es für Sie mit der Ehrenbürgerschaft Ansbachs ausgezeichnet zu werden?

Das Ehrenbürgerrecht ist für mich eine herausragende Auszeichnung, die mir die Stadt verliehen hat und die ich dankbar annehme.

2. Welche Dinge schätzen Sie an Ansbach besonders und was gefällt Ihnen besonders gut in unserer Stadt?

Es sind eine Menge Dinge, die ich in Ansbach besonders schätze. Hervorheben möchte ich die vielen Einrichtungen, die wichtig für die Daseinsvorsorge sind, aber auch das in jeder Hinsicht beachtliche kulturelle Angebot. Erwähnenswert ist auch das historische Stadtzentrum, das sich naturgemäß stets weiterentwickelt.

3. In den letzten Monaten und Jahren kam häufiger Kritik in der Bürgerschaft auf, die Städte würden zunehmend leerer werden und aussterben. Was würden Sie mit Ihrem Erfahrungsschatz tun, um die Innenstadt wieder zu „beleben”?

Die Besucher und Bürger tragen dazu bei, dass die Stadt nicht leerer wird und ausstirbt. Ich bin hier guten Mutes. Ich bin hier der Auffassung und nehme die auch wahr, dass zu vielen Zeiten die Stadt „lebt“. Ein Besuch bei gutem Wetter auf unseren Märkten zeigt dies überdeutlich.

4. Wie hat sich die Stadt Ihrer Meinung nach in den letzten Jahren entwickelt?

Wenn man auswärtige Gäste trifft, die nach Jahrzehnten nach Ansbach zurückkommen, hört man viel Lob, wie positiv sich Ansbach in den letzten Jahrzehnten entwickelt hat.

5. Wenn Sie eine Sache in Ansbach verändern könnten, welche wäre das?

Das, was man verändern konnte, habe ich während meiner aktiven Zeit versucht zu beeinflussen. Hier spielen viele Beteiligte und Akteure eine Rolle. Die Stadt kann nur Rahmenbedingungen setzen und die Infrastruktur in guter Weise erhalten.

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