Scherben am Boden. Symbolfoto: Pascal Höfig
Scherben am Boden . Symbolfoto: Pascal Höfig

Unfallflucht war vorgetäuscht

Mit Pressebericht vom 01.10.2018 wurde ein Aufruf nach Zeugen einer Unfallflucht gestartet, die auf dem Kundenparkplatz eines Möbelhauses in der Adalbert-Pilipp-Straße angeblich beobachtet hätten, wie ein roter Pkw BMW einen dort geparkten weißen Ford Kuga angefahren hat und sich anschließend unerlaubt von der Unfallstelle entfernte.

Falsche Angaben

Nach Angaben des Geschädigten wäre er von einem älteren Ehepaar auf den Unfallverursacher aufmerksam gemacht worden, das Ehepaar wäre aber dann verschwunden, bevor er sich deren Namen hätte notieren können. Wie die Ermittlungen jetzt ergaben, hatte der 46-jährige angeblich geschädigte Fahrer des weißen Ford Kuga die Unfallflucht nur vorgetäuscht.

Die Kratzer und die Delle an der linken Beifahrertüre stammen definitiv nicht von einem roten BMW, der den weißen Ford Kuga auf dem Parkplatz angefahren haben soll. Gegen den 46-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Vortäuschens einer Straftat eingeleitet.

Über seine Motivation schweigt sich der 46-Jährige bislang aus, es bleibt aber zu vermuten, dass er mit der vorgetäuschten Anzeige versuchen wollte, seine Kaskoversicherung zu betrügen.

Der Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Ansbach.

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