Hermes PaketShop. Symbolfoto: Pascal Höfig
Hermes PaketShop. Symbolfoto: Pascal Höfig

Neues Hermes-Logistikzentrum

Die Hermes Gruppe möchte ihre Infrastruktur für die Abwicklung von Großgeräten ausbauen und errichtet deshalb in Ansbach auf einem 186 000 Quadratmeter großen Areal zwei Hallen mit einer Gesamtfläche von 76 000 Quadratmetern. An der Anschlussstelle Herrieden soll das Logistikzentrum entstehen.

Investion von 90 Millionen Euro

Rund 90 Millionen Euro investiert Hermes in das neue Zentrum in Ansbach. Gestartet wird das Projekt im Oktober 2018 und Anfang 2020 ist die Inbetriebnahme vorhergesehen. Auch die Ansbacher Bevölkerung soll profitieren. Bis zu 600 neue Arbeitsplätze werden entstehen, so die Süddeutsche Zeitung.

Lagerung von sperrigen Gütern

Gerade auf den Versand und die Lagerung von sperrigen Gütern will sich Hermes mit dem Logistikzentrum spezialisieren. Das Gelände wird von zwei Unternehmen genutzt. Auf 53.000 Quadratmetern soll ein Lager für Otto Waren betrieben werden. Zudem wird es einen Logistikhub mit weiteren 15.000 Quadratmetern geben, in dem Hermes Einrichtungsservice die Waren für seine Auftraggeber abwickelt. Büros, Sozialräume und Technik beider Unternehmen werden sich auf 8.000 Quadratmeter belaufen, so ist logistik-heute.de zu entnehmen.

Nachhaltiges Baukonzept

Auch das Projekt in Ansbach strebt eine Gold-Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) an, wie alle neuen Logistik-Zentren von Hermes. Nachhaltige Wärmeerzeugungs- und Wärmeverteilungskonzepte sowie LED-Beleuchtung mit nutzungsbezogener, intelligenter Schaltung sollen eingesetzt werden, womit der Energieverbrauch um bis zu 35 Prozent gegenüber einer konventionellen Beleuchtung gesenkt werden soll.

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