Symbolbild: Plogging - Foto: Nina Härtle
Symbolbild: Plogging - Foto: Nina Härtle

Plogging: Neuer Trend für Körper und Umwelt

Laufschuhe an, Mülltüte in die Hand und los geht´s. Der Trend Plogging kommt aus Schweden und setzt sich aus dem schwedischen Wort plocka, was auf Deutsch zupfen bedeutet, und jogging zusammen. Wer mitmacht, tut sowohl dem Körper als auch der Umwelt etwas Gutes.

Jeder kann aktiv werden

Die Idee ist eigentlich recht simpel. Plogger bewaffnen sich, bevor es losgeht, einfach mit Müllsäcken und Handschuhen. Wenn man beim Joggen Müll entdeckt, geht man in die Knie, um diesen aufzusammeln und läuft weiter, bis die Müllbeutel voll sind. Anschließend soll man den Müll entsprechend entsorgen.

Es muss nicht unbedingt gejoggt werden, sondern es kann jeder aktiv werden, auch Spaziergänger, Hundefreunde, Jogger, Skater, Rentner oder Kinder. Ziemlich coole Idee, wie wir finden – aber wo hat der Trend schon Einzug gefunden?

Plogging in Ansbach

In Ansbach fand bisher kein Plogging-Event statt. In anderen deutschen bzw. bayerischen Städten ist der neue Sport schon angekommen, so gab es in München und Würzburg bereits erste Plogging-Mobs. Doch vielleicht folgt Ansbach dem umweltfreundlichen Trend und bietet in Zukunft öffentliche Events an, an denen sich die Bürger und Bürgerinnen beteiligen können. Bis das so weit ist, kann jeder für sich selbst versuchen, mal zu ploggen oder auch einfach mal so Müll von der Straße aufheben.

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