Wie sieht die Wohnsituation für Studenten in Ansbach aus? Foto: Pascal Höfig.
Wie sieht die Wohnsituation für Studenten in Ansbach aus? Foto: Pascal Höfig.

Wohnraum für Studenten wird immer knapper

Wer studieren will, braucht auch eine bezahlbare Unterkunft in der Nähe der Universität. Zur Auswahl stehen Studentenwohnheime und private Wohngemeinschaften. Studentenwohnheime haben einige Vorteile: Die Miete ist meist günstiger als für ein privates WG-Zimmer. Außerdem erspart man sich WG-Castings und muss keine Möbel kaufen und aufbauen.

Da die Zahl der Studierenden stetig steigt, ist auch der Wohnraum knapp. Wir haben bei den Studentenwohnheimen nachgefragt, wie viele Plätze es gibt, wie lange die Wartezeit auf einen Platz ist und wie viele Studenten auf der Liste stehen.

Wohnlage in Ansbach

In Ansbach gibt es rund 3.000 Studenten. Das bedeutet ungefähr zehn Prozent der Einwohner in Ansbach sind Studenten.

Das Studentenwerk Erlangen-Nürnberg betreibt in Ansbach ein Studentenwohnheim mit 130 Wohnplätzen. Die Vergabe funktioniert entsprechend den bayerischen Richtlinien für die Förderung von Wohnraum für Studierende – vorrangig an bedürftige Studierende. Es handelt sich also eher um einen Bewerberpool, als um eine Warteliste. Die Situation in Ansbach ist aber relativ entspannt, in der Regel kann ein großer Teil der Bewerber aufgenommen werden.

Im Augustinerwohnheim in der Karolinenstraße gibt es sowohl WG-Zimmer, als auch Einzelappartements. Insgesamt stehen 31 Plätze zur Verfügung. Es gibt keine Warteliste, die Wartezeit ist abhängig von der Dauer der Vermietung.

Auch das Siedlungswerk Bayern hat ein Wohnheim in Ansbach mit einer Kapazität von 60 Plätzen. Da es keine Warteliste gibt, muss man einfach anrufen und nachfragen und mit ein bisschen Glück ist gerade ein Zimmer frei.

In der Schwabedastraße leitet Kehrberger Immobilien hat ein Studentenwohnheim. Dort gibt es insgesamt 45 Plätze. Die Warteliste für den Beginn des Wintersemesters umfasst aktuell 20 Personen.

- ANZEIGE -

AUCH INTERESSANT