Einbrecher am Werk. Symbolfoto: Dominik Ziegler
Einbrecher am Werk. Symbolfoto: Dominik Ziegler

Einbruchschutz vor Ort – Diese Möglichkeiten gibt es

Trotz der aktuell stabilen Einbruchzahlen bekommen wir in den Medien immer wieder Geschichten neuer Vorfälle zu hören. Sorge bereitet der Bevölkerung jedoch nicht die aktuelle Statistik der Kriminalität, sondern die damit verbundene Aufklärung der Taten. Nur in etwa jedem zehnten Fall sind die Behörden dazu in der Lage, den Schuldigen zu fassen. Doch welche Möglichkeiten gibt es, um den Einbruchschutz der eigenen Immobilie selbst etwas zu erhöhen?

Die erste Analyse

Bevor pauschale Maßnahmen ergriffen werden, die meist nicht den gewünschten Nutzen mit sich bringen, ist ein genauer Blick auf die Situation vor Ort zu empfehlen. Dieser sollte zeigen, welche Schwachstellen vorliegen, die womöglich von einem Einbrecher ausgenutzt werden können. Auf diesem Wege ist es natürlich hilfreich, auch über einen Einblick in die typischen Verhaltensmuster der Täter zu verfügen. Denn diese entscheiden sich nicht ausschließlich für gut verdeckte Terrassentüren an der Rückseite des Hauses.

Wer als Laie nicht sicher ist, welche Lösungen als sinnvoll angesehen werden können, kann eine zusätzliche Hilfe in Anspruch nehmen. So beraten Schlüsseldienste in Ansbach ausführlich zu den individuellen Chancen. Hier ist es besonders wichtig, an seriöse Unternehmen zu gelangen. Pauschale Informationen sind derweil auf der Seite der Polizei Beratung zu finden, die Laien jedoch ebenfalls eine bessere Orientierung liefern können.

Individuelle Lösungen finden

Ist es nun gelungen, die Lage vor Ort zu analysieren, so kann der Blick auf die passenden Lösungen gelenkt werden. Einerseits bietet sich die Gelegenheit, an den Fenstern und Türen für Nachbesserungen zu sorgen. Geübte Einbrecher sind bei klassischen Konstruktionen dazu in der Lage, diese binnen weniger Minuten aus den Angeln zu heben. Aus diesem Grund lohnt es sich, über eine Verstärkung des Rahmens nachzudenken.

Passendes Material für die Absicherung eines Fensters ist bereits für einen Betrag von rund 50 Euro erhältlich. Die Absicherung einer Tür schlägt etwa mit einem doppelt so hohen Betrag zu Buche. In der Summe reicht somit eine mittlere dreistellige Summe aus, um ein ganzes Geschoss abzusichern. Beginnen sollten diese Maßnahmen natürlich im Erdgeschoss. Denn hier ist es für die Täter am leichtesten möglich, ihr Werkzeug anzusetzen, um in das Gebäude einzudringen.

Lohnt sich die Alarmanlage?

Auch in der Region wird die Installation einer Alarmanlage bis heute als das höchste Gut der Sicherheitstechnik betrachtet. Doch womöglich ist es notwendig, diesen Blick auf die Lage der Dinge etwas zu relativieren. Denn einerseits schlägt sich der Kauf mitsamt Installation bei hochwertigen Systemen mit höheren vierstelligen Summen nieder. Weiterhin sind die Geräte dennoch nur selten dazu in der Lage, Aufnahmen zu liefern, die zu einer Überführung der Täter ausreichend sind.

Der Effekt der Alarmanlage konzentriert sich deshalb in den meisten Fällen auf die reine Abschreckung. Nun stellt sich allerdings die Frage, ob dieser Nutzen tatsächlich für ein gutes Verhältnis von Preis und Leistung spricht, das hier von den Kunden in Anspruch genommen werden kann. Zumindest ist es bereits in einem geringeren finanziellen Rahmen möglich, erste Sicherungsmaßnahmen zu ergreifen, wie zum Beispiel das Anbringen von zusätzlichen Sperrriegeln.

Letztendlich läuft es jedoch auf die zunehmende Eigenverantwortung des Bürgers hinaus. Da die durchschnittliche Beute eines Einbruchs in Deutschland mit etwa 2.450 Euro beziffert wird, relativieren sich auch die Kosten der entsprechenden Maßnahmen. Hinzu kommt die Tatsache, dass der psychologische Schaden wohl abgewendet werden kann, der meist mit einem Einbruch in die Privatsphäre verbunden ist. So lassen sich noch zusätzliche Anreize entdecken, die zunächst für das genaue Informieren zum Thema und dann für entsprechende Installationen sprechen.

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