Das Bild zeigt Bezirkstagspräsident Richard Bartsch und Ute Schlieker (Stadt Ansbach), Markgräfin Friederike Luise alias Ann-Katrin Beißer und Markgraf Carl Wilhelm Friedrich alias Martin Etschel. Foto: Bezirk Mittelfranken
Das Bild zeigt Bezirkstagspräsident Richard Bartsch und Ute Schlieker (Stadt Ansbach), Markgräfin Friederike Luise alias Ann-Katrin Beißer und Markgraf Carl Wilhelm Friedrich alias Martin Etschel. Foto: Bezirk Mittelfranken

Kulinarik, Kultur und Information beim „Tag der Franken“

Es ist alles angerichtet für den „Tag der Franken“ am 1. Juli in Ansbach. Die Zutaten: jede Menge Kulinarik, Kultur und Information. Die Veranstaltung in der Bezirkshauptstadt steht unter dem Motto „Essen in Franken“.

Fränkische Leckereien

Die fränkische Küche mit Bratwurst, Schäufele, Lebkuchen, Karpfen, Kloß und Spargel hat einiges zu bieten. Beim „Tag der Franken“ geht es aber nicht nur um die traditionsreichen Essgewohnheiten, sondern auch um Informatives rund um die Küche. Bei einer Ausstellung im Markgrafenmuseum beispielsweise dreht sich alles um die Essgewohnheiten von den Römern bis heute. Die Schau öffnet am 20. Juni, am „Tag der Franken“ ist der Eintritt frei.

Regionale Anbieter

„In Umfragen sagen viele Menschen, dass sie regional einkaufen möchten. Trotzdem fahren sie dann kilometerweit, um sich beim Jogurt ein paar Cent zu sparen“, sagte Bezirkstagspräsident Richard Bartsch beim gestrigen Pressegespräch in der Orangerie. Die Stände mit regionalen Anbietern ziehen sich quer durch die Stadt. Ein Teil ist schon ab Samstag in Ansbach aufgebaut als Ergänzung zum Wochenmarkt, erklärte Ute Schlieker, Leiterin des Amtes für Kultur und Touristik.

Jugend kann kommen

Auf zwei Bühnen und in einem Musikpavillon stehen Podiumsdiskussionen, Musik und Tänze auf dem Programm. „Die Veranstaltung ist nicht nur fürs Mittelalter und die Großeltern gedacht, sondern auch die Jugend kann kommen“, so der Bezirkstagspräsident. Pünktlich zur Veranstaltung hat die Forschungsstelle für fränkische Volksmusik in Uffenheim ein Liederbuch herausgebracht. Die Texte in dem Büchlein schlachten, kochen, essen und trinken sich quer durch die drei fränkischen Regierungsbezirke.

Rokokofestpiele zeitgleich

Die Veranstaltung bespielt die ganze Innenstadt, das Brücken-Center und den Hofgarten. Vereine, Institutionen und Initiativen zeigen, was Franken alles zu bieten hat. „Die Veranstaltung ist eine schöne Mischung aus Information, Kulinarik und Kultur“, sagte Ute Schlieker. Der Bezirksjugendring stellt etwa einen „Tag der Jugendarbeit“ mit Mitmachaktionen auf der Inselwiese und dem Schlossplatz auf die Beine. Zeitgleich zum „Tag der Franken“ gehen die Rokokofestspiele und das Partnerschaftsjubiläum der Stadt Ansbach mit dem französischem Anglet über die Bühne.

Viele Besucher erwartet

Der Eintritt zur „Fürstlichen Gartenlust“ am Sonntagnachmittag ist frei. Die Quadrille der markgräflichen Reiterei, Gaukler, Kindertheater, Mitmachaktionen und Flugvorführungen der markgräflichen Greifvögel beginnen um 14 Uhr. „Wir rechnen mit sehr, sehr vielen Besuchern“, erklärte Kulturreferentin Schlieker. Zum Abschluss gibt es die Möglichkeit zu sehen, wie der Hofstaat ein Picknick veranstaltet. Große Taschen und Rucksäcke sind aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt.

Partnerschaft mit Anglet

Bis 14 Uhr ist der Einlass nur über den Haupteingang am Schlossplatz möglich. Danach sind die Eingänge wieder von allen Seiten geöffnet. Seit 50 Jahren hat Ansbach eine Partnerschaft mit der französischen Stadt Anglet. Ein Grund zum Feiern: Deswegen sind auch Stände mit Rot- wein, Schinken und Käse aus der Partnerregion aufgebaut, so die Kulturreferentin. „Franken guckt über den Tellerrand hinaus“, so Schlieker weiter.

Söder und Stamm kommen

Der „Tag der Franken“ beginnt am 1. Juli um 9.30 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Innenstadtkirche St. Gumbertus. Ab 11 Uhr steht im Hofgarten ein Festakt mit dem bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder, MdL und Landtagspräsidentin Barbara Stamm an. Das komplette Programm ist im Internet unter www.tagderfranken.de zu finden.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Bezirk Mittelfranken.

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