Einer von mehreren Leerständen in unserer Innenstadt. Foto: Frederik Löblein.
Einer von mehreren Leerständen in unserer Innenstadt. Foto: Frederik Löblein.

Eure Ideen gegen den Leerstand in der City

Ein Bild eines leerstehenden Ladens in der Innenstadt. Dazu die Frage, was sich Ansbacher an neuen Geschäften wünschen – Und die große Diskussion begann! Ihr habt uns zahlreiche Vorschläge, Beschwerden und Anregungen zukommen lassen, auf die es sich lohnt einen genaueren Blick zu werfen.

Kaum posteten wir das Bild des Leerstandes in der Ansbacher Innenstadt, wurden wir überrannt von euren vielen kreativen Antworten! Und immer mehr wurde deutlich, dass die Ansbacher gar nicht mal so zufrieden mit der Entwicklung ihrer Innenstadt sind. Die Geschäfte können sich kaum noch über Wasser halten, der Leerstand breitet sich immer weiter aus. Doch wie kommt das? Ihr seid euch einig, die Eröffnung des BrückenCenters spiele hierbei eine große Rolle.

Das Brücken-Center. Foto: Linda Walterschen.

Das Brücken-Center. Foto: Linda Walterschen.

Aufgrund der dortigen Konzentration und Fülle an Geschäften seien die kleinen Läden der Innenstadt nicht mehr gefragt. So bleibt die Laufkundschaft auf den Straßen aus und die hohen Mietpreise in der Innenstadt sind für kleine Geschäfte kaum noch tragbar.

 

 


Diesen Teufelskreis gilt es endlich zu unterbrechen. Ihr habt fleißig gebrainstormt und uns Geschäftsideen und Vorschläge geschickt, die der Innenstadt vielleicht wieder zu ihrer früheren Beliebtheit verhelfen.

Die ehemalige Residenz-Apotheke in der Innenstadt. Foto: Frederik Löblein.

Die ehemalige Residenz-Apotheke in der Innenstadt. Foto: Frederik Löblein.

Wunsch nach Fastfood-Ketten

Vermehrt habt ihr angemerkt, dass es in Ansbach mittlerweile an großen Fastfood-Ketten fehlt. Vor allem ein KFC, Burger King oder Pizza Hut wäre nach dem Geschmack der Ansbacher, oft muss man für eine Filiale dieser Ketten bis nach Nürnberg fahren. Vielleicht würde so auch die Jugend wieder mehr in die Innenstadt gelockt werden, Fastfood ist bekanntlich die Nummer 1, wenn es mal wieder schnell gehen soll.

 

 

Café für Groß und Klein

Im Gegensatz dazu kam jedoch auch der Wunsch nach einem gemütlichen Café ganz ohne Selbstbedienung auf. Zum Beispiel wurde die Idee eines Eltern-Kind-Cafés eingeworfen, hier könnten die Kleinkinder in Ruhe spielen, während sich die Eltern entspannt bei einem Kaffee unterhalten. Eine tolle Idee, denn gerade an Angeboten für Eltern mit Kindern mangelt es vielerorts drastisch!

 

Richtiger Branchenmix

Ganz wichtig für euch: ein gesunder Branchenmix. Beispielsweise gibt es in Ansbach einen Überschuss an Friseuren, an bestuhlter Gastronomie scheint es jedoch zu fehlen. Abwechslung und Vielfalt sind hier das A und O!

Mehr Nachhaltigkeit

Auch im Thema Nachhaltigkeit wünscht ihr euch Neues. So kam zum Beispiel die Idee eines Unverpackt-Ladens auf: Hier können lose Lebensmittel ganz ohne Plastiktüte und Co. geshoppt werden, die Gefäße bringt jeder selbst von daheim mit.

Auch diese Ladenfläche ist im Moment leider ohne Nutzung. Foto: Frederik Löblein.

Auch diese Ladenfläche ist im Moment leider ohne Nutzung. Foto: Frederik Löblein.

Dieses Konzept bietet endlich eine Alternative für all diejenigen, die unnötige Verpackungen und Plastiktüten meiden wollen. Ansbach könnte somit einen großen Beitrag für die Umwelt leisten und frischen Wind in das Einkaufserlebnis bringen!

Neue Geschäftsmodelle gefragt

Ein weiteres von euch vorgeschlagenes Geschäftsmodell ist ein wechselndes Gastronomiegewerbe. Jeden Monat Abwechslung, jeden Monat eine neue kulinarische Richtung. So soll Kundschaft immer wieder aufs Neue in die Innenstadt gezogen werden und ein weiterer Leerstand verhindert werden.

Wir sind begeistert von eurem Brainstorming! Ansbach schaut eben nicht nur tatenlos zu, sondern bringt aktiv Ideen und Vorschläge, wie seine geliebte Innenstadt wieder zum Leben erweckt werden kann! Nun bleibt zu hoffen, dass in Zukunft ein Wandel eintritt und die Ansbacher Einkaufsmeilen wieder an Attraktivität gewinnen.

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