Ministerpräsident Markus Söder bei der Feierstunde. Foto: Rolf Poss (Bayerische Staatskanzlei).
Ministerpräsident Markus Söder bei der Feierstunde. Foto: Rolf Poss (Bayerische Staatskanzlei).

Ministerpräsident Söder ehrt Bayerns Helden

Am gestrigen Mittwoch wurden in München im Rahmen einer Feierstunde wieder die Bayerische Rettungsmedaille an 45 Lebensretter aus ganz Bayern verliehen. Außerdem überreichte Ministerpräsident Markus Söder an 54 Personen die Christophorus-Medaille.

Söder: „Bayern dankt seinen Retterinnen und Rettern für ihren selbstlosen Einsatz in größter Not. Es gehört viel dazu, trotz höchster Gefahr Mitmenschen aus einem reißenden Fluss oder einem verunfallten Auto zu bergen, in einer brennenden Wohnung nach Menschen zu suchen oder sich einem Angreifer entgegen zu stellen.

Mit ihrem Mut und ihrer Mitmenschlichkeit sind unsere Lebensretterinnen und Lebensretter ein Vorbild für uns alle. Das gilt besonders für die Kinder und Jugendlichen, deren Einsatz für andere mich besonders beeindruckt.“

 

Helden aus Ansbach

Auch in Ansbach wurden einige Rettungstaten und selbstlose Einsätze begangen, wofür den Rettern die jeweiligen Medaillen vom Ministerpräsidenten verliehen wurden.

 

Herr Azad Issa bemerkte nachts einen Wohnungsbrand in einer Erdgeschosswohnung in Windsbach und gelangte beim dritten Versuch über den Hintereingang in die Wohnung. Er zog den bewusstlosen Bewohner aus dem völlig verrauchten Haus ins Freie.

Markus Tomaschek aus Wassertrüdingen neben Minsterpräsident Söder. Foto: Bayerische Staatskanzlei/Rolf Poss.

Markus Tomaschek aus Wassertrüdingen neben Ministerpräsident Söder. Foto: Bayerische Staatskanzlei/Rolf Poss.

Herr Markus Tomaschek bemerkte einen Wohnhausbrand in Geilsheim. Er gelangte über die Haustür in das völlig verrauchte Gebäude, fand den hilflosen Bewohner und brachte ihn ins Freie.

Herr Bartz und Frau Prechter-Reuß bemerkten auf einem Parkplatz in Feuchtwangen, dass der Innenraum eines PKWs brannte und sich eine Person auf dem Beifahrersitz befand. Gemeinsam konnten sie den Mann, der sich aufgrund gesundheitlicher Einschränkung nicht selbst befreien konnte, aus dem brennenden Auto ziehen. Beide erhielten die Christophorus Medaille.

Waldemar Bartz aus Rot am See neben Ministerpräsident Söder. Foto: Bayerische Staatskanzlei/Rolf Poss.

Waldemar Bartz aus Rot am See neben Ministerpräsident Söder. Foto: Bayerische Staatskanzlei/Rolf Poss.

Vorschläge möglich

Die „Bayerische Rettungsmedaille„, die seit 1. November 1952 verliehen wird, erhält, wer zur Abwendung von Lebensgefahr für Menschen oder zur Rettung eines Menschen aus Lebensgefahr sein eigenes Leben einsetzt.

Seit 1. Januar 1984 wird die „Christophorus-Medaille“ für Rettungstaten, die ohne unmittelbare Lebensgefahr aber unter besonders schwierigen Umständen für den Retter ausgeführt worden sind, verliehen.

Entsprechende Auszeichnungsvorschläge können bei jeder Bezirksregierung, in deren Bereich die Rettungstat stattgefunden hat, formlos eingereicht werden.

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