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Ansbach bekommt ein neues Wahrzeichen. Fotos: Stadt Ansbach / Michaela Kraus.
Ansbach bekommt ein neues Wahrzeichen. Fotos: Stadt Ansbach / Michaela Kraus.

Neues Wahrzeichen für Ansbach: OB Seidel bekommt eigene Statue

Update: Bei diesem Artikel vom 1. April 2018 handelt es sich um einen Aprilscherz! Danke für den Humor und die witzigen Kommentare!

Der Kunstrat der Stadt Ansbach hat am vergangenen Mittwoch auf seiner turnusmäßigen Sitzung einstimmig beschlossen, dass unsere Stadt ein neues Wahrzeichen erhalten soll und damit nicht genug, denn dieses soll eine Statue der derzeitigen Oberbürgermeisterin Carda Seidel werden! Zur Begründung sagte Günther Grün, Vorsitzender des Kunstrates, dass man so die speziellen Verdienste von Carda Seidel besonders würdigen wolle und mit der Statue ein für alle Mal auch klar stellen, dass Kunst einfach zu Ansbach gehört.

Künstler aus Südtirol

Der in der Skulpturenszene international bekannte Südtiroler Künstler Lorenzo Limas, arbeitet schon länger mit Hochdruck an seinem neuen Kunstwerk. Im Gespräch mit unserer Redaktion war er bereits Feuer und Flamme, was seinen bald anstehenden Trip nach Mittelfranken angeht: „Ich bin wirklich stolz, dass gerade ich vom Kulturrat der Stadt für dieses Projekt ausgewählt wurde. Ich hoffe ich kann mit meinem Werk den hohen Ansprüchen der kulturell interessierten Ansbacher Bevölkerung auch nur ansatzweise gerecht werden.“

Kosten ca. 150.000 Euro

Aktuellen Schätzungen nach, wird die neue Statue ca. 150.000 Euro kosten, wofür im neuen Ansbacher Haushalt des Jahres 2018 bereits ein Puffer eingebaut wurde. Notwendige Straßenbauliche und Renovierungstechnische Arbeiten innerhalb der Stadt wurden demnach auf das Jahr 2020 verschoben.

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Den Standort der Statue möchte die Stadtverwaltung in den kommenden Tagen bekannt geben. Aktuell werden mehrere Möglichkeiten in Erwägung gezogen. Das Gerücht die Statue würde direkt vor dem Rathaus oder am Brücken-Center errichtet werden, wollte die Pressestelle der Stadt auf Anfrage unserer Redaktion noch nicht bestätigen und auch Carda Seidel sei zu gerührt um sich bereits öffentlich zu äußern.

Die Skulpltur "Corno Grande" während der letztjährigen Skuplturenmeile. Foto: Privat

Die Skulpltur „Corno Grande“ während der letztjährigen Skuplturenmeile. Foto: Privat

Skulpturenmeile jährlich?

Laut den Informationen unserer Redaktion gibt es darüber hinaus im Ansbacher Rathaus aktuell sogar Überlegungen die Skulpturenmeile statt im Zweijahres-Rhythmus zukünftig sogar jedes Jahr stattfinden zu lassen. Aufgrund der positiven Resonanzen – gerade im vergangenen Jahr – sind bereits einige Künstler direkt auf die Stadtverwaltung zu gegangen, da auch sie ihre Werke in der Künstlerstadt Ansbach ausstellen wollen.

Ansbach steht auf Kunst

Auf unsere Nachfrage hin teilte uns die Pressestelle der Stadt bereits im Februar diesen Jahres mit, dass man ganz im Gegensatz zu den Erfahrungen innerhalb unserer Community, im Rathaus regelmäßig sehr positive Rückmeldungen zu den alle zwei Jahre stattfindenden Skulpturenmeilen erhält. Daher könne man nur sagen, die Ansbacher und auch die Gäste unserer Stadt stehen sehr wohl auf Kunst.

Die neue Statue von Oberbürgermeisterin Carda Seidel soll im Rahmen eines großen Familienfestes noch in diesem Sommer feierlich enthüllt werden.

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