Über den Dächern Ansbachs. Foto: Larissa Noack
Über den Dächern Ansbachs. Foto: Larissa Noack

Diese Dinge ändern sich im April 2018

Ab April 2018 treten wieder einige Änderungen in Kraft, die auch unser Ansbach betreffen. Damit Ihr auch auf dem aktuellen Stand seid, haben wir das diese für Euch zusammengetragen.

KfW-Änderungen bei Förderkonditionen für Baufinanzierung

Häuslebauer (und -sanierer) aufgepasst: Ab dem 17.April treten bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau Änderungen in Kraft. Dies bezieht sich laut Infos auf der Webseite auf die Programme „Energieeffizient Bauen“ und „Energieeffizient Sanieren“. Was bedeutet das für die Kunden?

  • Anträge, die bis zum 16.April 2018 bei der KfW eingehen, werden wie gewohnt gehandhabt
  • Sollzinsbildung: es gibt keine Zinsbindungsfrist von 20 Jahren beim Programm „Energieeffizient Bauen“ mehr, sprich es sind max. 10 Jahre Zinssicherheit möglich
  • Bereitstellungszinsfreie Zeit: diese wird von 12 Monaten auf 6 Monate reduziert
  • Sondertilgungen: kostenfreie Sondertilgungen entfallen komplett; Darlehen können nur noch gegen Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung vorzeitig getilgt werden

Neue PSA-Verordnung

Ab 21. April 2018 gilt die neue PSA-Verordnung. Es geht laut dem Tüv Süd dabei um persönliche Schutzausrüstungen, was vor allem Bauarbeiter und Personen aus handwerklichen Branchen betrifft. Einige Änderungen im Überblick:

  • die Risikoklasse III wird um 5 Elemente erweitert (Ertrinken, Schnittverletzungen durch handgeführte Kettensägen, Hochdruckstrahl, Verletzungen durch Projektile oder Messerstiche, schädlicher Lärm)
  • Verbindungssysteme werden definiert
  • der Anhang wurde ergänzt, was abnehmbare Protektoren (gelten als PSA), Produkte mit Alterungsbeeinträchtigung (müssen mit Produktionsjahr & -Monat gekennzeichnet werden) und den Hausschutz (ionisierende Strahlung wurde hinzugefügt) betrifft

EBM-Änderung

Der Einheitliche Bewertungsmaßstab (EBM) muss sich zum ersten April auch einigen Änderungen unterziehen, dies berichtet die Kassenärztliche Bundesvereinigung. Dies betrifft vor allem die Vergütung und die Finanzierung von Laboruntersuchungen und damit die Haus- und Fachärzte. Ziel der Änderungen sei es laut der KBV, die „überproportional wachsenden Ausgaben im Labor“ in den Griff zu bekommen. Die genauen Änderungen findet man hier.

Notrufsystem eCall

Ab April ist nun auch das eCall-System Pflicht! Laut EU Verordnung (EU) 2015/758 müssen alle neuen Fahrzeugmodelle (Pkw und leichte Nutzfahrzeuge) serienmäßig mit einem eCall-Notrufsystem (eCall steht für „emergency call“ –  „Notruf“) ausgerüstet sein. Wie der ADAC erklärt, setzen damit ausgestattete Fahrzeuge unmittelbar nach einem schweren Verkehrsunfall selbsttätig einen eCall-Notruf an die nächstgelegene Notrufzentrale ab, die europaweit unter der einheitlichen Nummer 112 erreichbar ist.

Auslöser für einen eCall-Notruf sind im Fahrzeug verbaute Crash-Sensoren. Wahlweise kann der Notruf bei einem dringenden medizinischen Problem (z. B. Herzattacke) auch manuell ausgelöst werden. Der Notruf eCall nutzt laut dem ADAC, Mobilfunk und Satellitenortung, um nach einem Unfall aus dem betroffenen Auto heraus zusätzlich zur Sprachverbindung relevante Informationen zum Unfallort, zur Art der Auslösung und zum Fahrzeug an die Rettungsleitstelle weiterzuleiten. Laut EU können mit eCall in Europa jährlich 2500 Menschenleben gerettet und die Zahl der im Straßenverkehr verletzten Personen deutlich verringert werden. Dazu soll die Rettungskette verbessert werden.

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