Ansbach von oben - Foto: Chris Finsterer.
Ansbach von oben - Foto: Chris Finsterer.

„Fairtrade-Stadt“: Ansbach steht für fairen Handel

Im Jahr 2015 wurde Ansbach als 310. Kommune in Deutschland zur Fairtrade-Stadt ernannt. Möglich würde dies dank der vielen Händler, Gastronomen, Kirchengemeinden, Schulen und Vereine, die schon seit Langem fair gehandelte Produkte anbieten und sich für die dahinter stehenden Ziele engagieren.

Angestoßen wurde die Bewerbung zur „Fairtrade-Stadt“ damals unter anderem von der ÖDP, die einen entsprechenden Antrag im Stadtrat stellten.

Hier gibt es Fairtrade Produkte

  • Bauernladen
  • Café am Schloß
  • Denns Biomarkt
  • Edeka Märkte
  • Lidl-Märkte
  • Rossmann-Märkte
  • Tegut
  • Weltladen

Grundsätze des Fairen Handels

Der informelle Arbeitskreis FINE, bestehend aus den internationalen Dach- und Fachorganisationen des fairen Handels FLO, IFAT, News! und EFTA, einigte sich 2001 auf folgende Definition des Fairen Handels:

Fairer Handel ist eine Handelspartnerschaft, die auf Dialog, Transparenz und Respekt beruht und nach mehr Gerechtigkeit im internationalen Handel strebt. Durch bessere Handelsbedingungen und die Sicherung sozialer Rechte für benachteiligte Produzenten und Arbeiter, insbesondere in den Ländern des Südens, leistet der Faire Handel einen Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung.

Fairhandelsorganisationen (die von Verbrauchern unterstützt werden) sind aktiv damit beschäftigt, die Hersteller zu unterstützen, das Bewusstsein zu steigern und für Veränderungen bei den Regeln und dem Ausüben des konventionellen internationalen Handels zu kämpfen.

Zwei weitere Jahre

Seit der Ernennung zur Fairtrade-Stadt baute Ansbach sein Engagement im fairen Handel aus. So konnte sich Ansbach im vergangenen Jahr über eine erneute Auszeichnung freuen und trägt somit für weitere zwei Jahre den Titel Fairtrade-Stadt.

Am Samstag, den 22 September findet von 10 bis 12 Uhr auch wieder die Aktion „Ansbach frühstückt regional und fair“ im Museumshof statt.

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