Symbolbild Erkältung - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Erkältung - Foto: Pascal Höfig

Influenza-Welle in Ansbach: So schützt man sich vor Infektion

Influenza, Grippe, Erkältung – diese Worte sind derzeit in aller Munde. In der kalten Jahreszeit sind die Erreger nun mal am meisten verbreitet und die Wartezimmer der Ärzte voll, voller, am vollsten! Während eine Erkältung zwar nervt, ist sie in der Regel nach einigen Tagen gut überstanden. Anders verläuft meist die Influenza, eine Viruserkrankung, der die Atemwege befällt und dabei mit hohem Fieber, Schwäche und extremen Krankheitssymptomen einhergeht – und für geschwächte und ältere Menschen sogar tödlich enden kann.

2018 bereits 246 Influenza-Fälle in Ansbach

Auch in Ansbach ist die Grippewelle allmählich angekommen, zwar glücklicherweise nicht so ausgeprägt wie andernorts aber trotzdem sind auch hier die Wartezimmer der Ärzte voll. Bis einschließlich 20. Februar wurden laut Gesundheitsamt Ansbach 246 nachgewiesene Influenza-Fälle gemeldet, davon 153 im Landkreis und 93 in der Stadt.

In der vergangenen Grippesaison 2016/2017 gab es laut Auskunft des Gesundheitsamtes Ansbach insgesamt 411 Influenza-Meldungen. Die Grippesaison 2015/2016 war mit lediglich 83 Meldungen die harmloseste der letzten Jahre. Im Zeitraum 2014/2015 waren es deren 289.

Wie schützen sich Ärzte?

Die Tipps zum Schutz vor einer Infektion für alle Bürger sind das eine, aber wie sieht es denn eigentlich bei den behandelnden Ärzte aus? Carolin Emmert, Pressesprecherin des Gesundheitsamtes im Landratsamt Ansbach, empfiehlt Ärzten und medizinischem Personal zur Vorsorge gegen eine eigene Ansteckung mit Grippeviren folgende Schutzmaßnahmen: Die wichtigsten Vorsorgemaßnahmen sind die Grippeschutzimpfung und eine sorgfältige Händehygiene. In den Behandlungs- und Praxisräumen ist zudem eine adäquate Flächendesinfektion und häufiges Lüften erforderlich.

Tipps zum Schutz vor Infektion

Das Gesundheitsamt empfiehlt die Schutzmaßnahmen und allgemeinen Hygieneregeln, die auch das Robert-Koch-Institut aufführt, zu beachten:

  • Häufiges Händewaschen mit Seife
  • In den Ärmel husten oder niesen, um die Ausbreitung der infektiösen Tröpfchenwolken zu begrenzen
  • Verwendung von Papiertaschentüchern, die nur einmal benutzt werden
  • Wer die Hände von den Schleimhäuten der Nase, des Mundes und der Augen fern hält, schützt sich vor Infektionen
  • Temperaturangepasste Kleidung sowie ein allgemein stärkender Lebenswandel mit gesunder Ernährung, ausreichend Schlaf und Abhärtung des Körpers tragen zur Gesundheit bei
  • Kranke sollten im eigenen Interesse, aber auch im Interesse ihrer Mitmenschen zu Hause bleiben
  • Abstand halten als eine der wichtigsten Vorsichtsmaßnahmen: Ansteckung erfolgt am ehesten dort, wo viele Menschen zusammen kommen, wie in Einkaufszentren, öffentlichen Verkehrsmitteln, aber auch bei Festlichkeiten

Einen hundertprozentigen Schutz gibt es dabei natürlich nicht. Daher wünschen wir Euch, dass Ihr gut durch die Grippezeit kommt – und für alle, die es bereits erwischt hat: Gute Besserung!

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